Alma (Maren Eggert) und Tom (Dan Stevens) liegen auf einer Wiese nebeneinander (Foto: SWR, Letterbox Filmproduktion/Christine Fenzl)

Auf dem Weg zum Oscar

„Ich bin dein Mensch“ auf der Shortlist zum Oscar

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Ausstrahlung im Ersten am Mittwoch, 22.12., 20:15 Uhr

Maria Schraders Film „Ich bin dein Mensch“ steht auf der Shortlist für den 94. Oscar, wie die Academy of Motion Picture Arts and Sciences bekannt gab. Der Komödie mit Maren Eggert und Dan Stevens gehört zu den 15 ausgewählten Produktionen aus aller Welt, die in der Kategorie Best International Feature Film konkurrieren. Die deutschen Zuschauer können sich am Mittwochabend, 22.12., ein Bild machen, der SWR Film wird um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt und ist bereits in der ARD Mediathek zu sehen.

Liebe, Sehnsucht und was den Menschen zum Menschen macht

In „Ich bin dein Mensch“ geht es um Alma (Maren Eggert), Wissenschaftlerin am Pergamon-Museum in Berlin. Um an Forschungsgelder für ihre Arbeit zu kommen, lässt sie sich zur Teilnahme an einer außergewöhnlichen Studie überreden. Drei Wochen lang soll sie mit einem ganz auf ihren Charakter und ihre Bedürfnisse zugeschnittenen humanoiden Roboter zusammenleben, dessen künstliche Intelligenz darauf angelegt ist, der perfekte Lebenspartner für sie zu sein. Alma trifft auf Tom (Dan Stevens), eine hochentwickelte Maschine in Menschengestalt, einzig dafür geschaffen, sie glücklich zu machen.

Near Future

„Ich bin dein Mensch“ ist eine Produktion der Letterbox Filmproduktion im Auftrag des SWR, Produzentin ist Lisa Blumenberg. Das Drehbuch schrieben Jan Schomburg und Maria Schrader frei nach Motiven der Kurzgeschichte von Emma Braslavsky, Regie Maria Schrader. Die Redaktion liegt bei Jan Berning und Katharina Dufner. Der Film ist ein weiterer SWR Film aus der Reihe von Filmen zur nahen Zukunft für Das Erste und die ARD Mediathek, zu der u. a. „Exit“ (SWR) und „Das Haus“ (NDR, ARTE, rbb) gehören. Alle Filme der Reihe sind als Schwerpunkt unter „Near Future – Wie leben wir in naher Zukunft“ in der ARD Mediathek zu finden.

Ebenfalls im Oscar-Rennen: SWR Koproduktion „Tala’vision“

Der Kurzfilm von Murad Abu Eisheh wurde bereits mit dem Student Academy Award in Gold ausgezeichnet und steht jetzt auf der Shortlist für den Oscar in der Kategorie Live Action Short Film. „Tala’vision“ ist Teil des Förderprogramms „Junges Programm“ des SWR an der Filmakademie Baden-Württemberg. Murad Abu Eisheh erzählt darin die Geschichte der fußballbegeisterten achtjährigen Tala, die im vom Krieg zerrütteten Syrien Trost und Freiheit einzig in einem Fernseher findet. Ein neues Verbot zwingt jedoch den Vater, das TV-Gerät abzugeben und damit dieses Fenster zur Welt für das Mädchen zu schließen. Angst, Schweigen und Langeweile bestimmen fortan den Alltag und machen das Leben in der kleinen Wohnung fast unerträglich. Bis Tala beschließt, einen Fernseher von der Straße zu stehlen – mit ungeahnten Konsequenzen.

„Tala’vision“ ist eine deutsch-jordanische Koproduktion des Südwestrundfunks (SWR) mit der Filmakademie Baden-Württemberg, Tabi360 und Jordan Pioneers im Rahmen des SWR-Förderprojekts „Junges Programm“. Drehbuch und Regie: Murad Abu Eisheh; Kamera: Philip Henze. Aesha Balasem spielt das Mädchen Tala, Ziad Bakri ihren Vater Tahir, Khalid Al Tarifi die Rolle des Majed. Die Redaktion liegt bei Joachim A. Lang und Katharina Maria Kontny.

Vielfach ausgezeichnet

„Ich bin dein Mensch“ wurde bei der Berlinale 2021 uraufgeführt, Maren Eggert wurde mit dem silbernen Bären ausgezeichnet. Beim deutschen Filmpreis 2021 war der Film mit gleich vier Lolas der große Gewinner. Auch „Tala’vision“ ist mehrfach prämiert, neben dem Student Oscar u. a. beim First Steps Award und dem Festival Max Ophüls Preis.

Welche fünf Filme in der Kategorie bester internationaler Film und in der Kategorie Live Action Short Film nominiert werden, gibt die Academy of Motion Picture Arts and Sciences am 8. Februar 2022 bekannt, die Preisverleihung folgt am 27. März 2022.

Das achtjährige Mädchen Tala (Foto: SWR)
Im Film „Tala’vision“ findet das achtjährige Mädchen Tala in einem Fernseher Trost im vom Krieg zerrütteten Syrien. © SWR/Filmakademie Bild in Detailansicht öffnen
„Ich bin dein Mensch“: Alma (Maren Eggert) und Tom (Dan Stevens) erfinden sich eine gemeinsame Geschichte. © SWR/Letterbox Filmproduktion/Christine Fenzl Letterbox Filmproduktion/Christine Fenzl Bild in Detailansicht öffnen

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