Marius Reichert trägt ein weißes T-Shirt und ein dunkles Blouson, er hält ein Mikrofon in den Händen. Er steht an einem ruhigen Fluss und schaut mit nachdenklichem Gesichtsausdruck nach rechts. Im Hintergrund sieht man eine von der Flutwelle zerstörte Brücke, viel Schutt und Äste an beiden Seiten des Flussufers. (Foto: SWR, WDR/Michael Schwettmann)

Ab Juni 2022 | Jahrestag

Die Flut – Ein Jahr danach

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Die Jahrhundertflut im Juli 2021 brachte Verwüstung, Leid und Tod. Ein Jahr danach blickt der SWR zurück – und nach vorn. Wie geht es den Menschen heute? Was hoffen sie, wo haben sie resigniert?

Die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gilt als die größte Naturkatastrophe der jüngeren deutschen Geschichte: 180 Menschen starben. Hunderte Anwohner:innen haben fast alles verloren. Monate später befinden sich die betroffenen Orte im Wiederaufbau, der Zusammenhalt ist noch immer groß. Der SWR geht der Frage nach, was sich seit der Unglücksnacht getan hat.

Dokus zur Flutkatastrophe im Ersten

„Report Mainz“ sendet die Dokumentation „Angst nach der Ahrflut – Neue Fehler beim Wiederaufbau?“ Nach den Monaten der ersten unmittelbaren Hilfe herrschen nun Angst und Stillstand. Viele fragen sich: Wie soll es weitergehen? Und wie sicher ist das Ahrtal überhaupt? Auch die Reportage „Die Flut – Chronik eines Versagens" geht der Frage nach, was in der Nacht geschah. Die 60-minütige SWR/WDR Ko-Produktion arbeitet die Flutnacht minutiös auf und begleitet die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft.

Der Jahrestag zur Flutkatastrophe in den SWR Programmen

Der SWR blickt am 14. Juli 2022 in seinen Programmen auf die Jahrhundertflut und die Zeit danach – und vor allen Dingen nach vorn. Die „SWR Landesschau Rheinland-Pfalz“ und „SWR Aktuell Rheinland-Pfalz“ berichten am Jahrestag live vor Ort aus dem Ahrtal. Auch das Politikmagazin „Zur Sache Rheinland-Pfalz!“ legt mit dem Feature „Die Flutkatastrophe an der Ahr – Fehler, Folgen und Verantwortung“ den Fokus auf die Flutkatastrophe. SWR1 Rheinland-Pfalz sendet in der Woche rund um den Jahrestag jeden Nachmittag drei Stunden live aus dem Ahrtal – immer aus einem anderen Ort entlang der Ahr und fragt: Was läuft gut? Wo gibt es noch Hindernisse und wie lassen sie sich überwinden? SWR4 Rheinland-Pfalz plant die Auftaktveranstaltung der Sendereihe „SWR4 Klartext“ in den Tagen vor dem Jahrestag. Gemeindehäuser, Kneipen oder Dorfplätze werden zu Veranstaltungsorten der Sendung, die keine klassische Podiumsdiskussion ist. Dabei kommen neben Funktionsträger:innen auch Betroffene, Akteur:innen und Menschen aus der Region zu Wort und erörtern Fragen und Probleme, die in der Phase des Wiederaufbaus des Ahrtals relevant sind.

Podcast und Online-Reportagereihe zur Flutkatastrophe

Am 1. Juli startet der mehrteilige Podcast „Die Flut – Warum musste Johanna sterben“ in der ARD Audiothek. In dem Gemeinschaftsprojekt von SWR und WDR begleitet Host Marius Reichert die Familie eines Todesopfers auf ihrer Suche nach Antworten. Seit August 2021 begleitet die Reportagereihe „Ein Dorf baut auf“ in der ARD Mediathek die Menschen in Dernau im Kreis Ahrweiler auf ihrem Weg nach der Flutkatastrophe zurück in die Normalität – und dokumentiert weiter die Schicksale der Menschen in Dernau.

„Ein Jahr danach“ (AT)

Die Betroffenen der Flut haben in dem Jahr danach Großes geleistet. Viele Menschen haben sie dabei tatkräftig unterstützt, sie haben Geld und Sachmittel gespendet, vor Ort selbst mit angepackt, Schutt und Geröll beseitigt und auch psychologische Hilfe geleistet. Etliche Helfer:innen engagieren sich bis heute beim Wiederaufbau. Dieser Zusammenhalt gibt Hoffnung und Zuversicht, ihnen allen gebührt großer Dank. Das ist das Leitmotiv für die Sendung, die für Samstag, 9. Juli 2022, ab 20:15 Uhr im SWR Fernsehen geplant ist.

Programmschwerpunkt „Die Flut – Ein Jahr danach“

  • „Mensch & Natur: Neuanfang an der Ahr“, neue Rubrik in „Zur Sache Rheinland-Pfalz!“ ab Donnerstag, 5.5.2022, 20:15 Uhr, sowie in den Hörfunkprogrammen und SWR Aktuell
  • „Report Mainz: Angst nach der Ahrflut – Neue Fehler beim Wiederaufbau?“, Dienstag, 17.5.2022, 21:45 Uhr im Ersten
  • Podcast „Die Flut – Warum musste Johanna sterben“ ab 1. Juli 2022 in der ARD Audiothek und auf allen gängigen Podcast-Plattformen
  • „Ein Jahr danach“ (AT), Sendung am Samstag, 9.7.2022, 20:15 Uhr im SWR Fernsehen
  • SWR4 Rheinland-Pfalz „Klartext“, voraussichtlich zwischen dem 11. und 13.7.2022
  • SWR1 Rheinland-Pfalz „Eine Woche aus dem Ahrtal“, vom 11. bis 15.7.2022, 13-16 Uhr in SWR1 RP
  • „Die Flut – Chronik eines Versagens“, Mittwoch, 13.7.2022, 20:15 Uhr im Ersten
  • „Landesschau Rheinland-Pfalz“ und „SWR Aktuell RP“, Live-Sendung aus dem Ahrtal, Donnerstag, 14.7.2022, 18:15-20 Uhr im SWR Fernsehen
  • „Zur Sache Rheinland-Pfalz Extra: „Die Flutkatastrophe an der Ahr – Fehler, Folgen und Verantwortung“, Donnerstag, 14.7.2022, 20:15 Uhr im SWR Fernsehen
Marius Reichert trägt ein weißes T-Shirt und ein dunkles Blouson, er hält ein Mikrofon in den Händen. Er steht an einem ruhigen Fluss und schaut mit nachdenklichem Gesichtsausdruck nach rechts. Im Hintergrund sieht man eine von der Flutwelle zerstörte Brücke, viel Schutt und Äste an beiden Seiten des Flussufers. (Foto: SWR, WDR/Michael Schwettmann)
Die Jahrhundertflut im Sommer 2021 brachte Verwüstung, Leid und Tod in die Regionen an Ahr, Erft und anderen Flüssen. Marius Reichert ist der Host des Podcasts "Die Flut (AT)". Er selbst kommt aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und hat aus den zerstörten Gebieten über die Flut berichtet. Im Podcast geht er mit Betroffenen auf Spurensuche. © SWR/WDR/Michael Schwettmann WDR/Michael Schwettmann Bild in Detailansicht öffnen
Sebastian Tetzlaff ist selbstständiger Handwerker. Durch die Hochwasserkatastrophe hat er seine Existenzgrundlage verloren. Seitdem wohnt er in einem Wohnwagen auf seinem Grundstück und kämpft dafür, seinen Betrieb und sein Haus wieder aufzubauen. © SWR Bild in Detailansicht öffnen
Peter Schnitzler ist Koch und führte zusammen mit seiner Frau das Hotel „Kölner Hof“. Das Hotel ist seit 1894 in Familienbesitz und musste aufgrund der Hochwasserschäden abgerissen werden. © SWR Bild in Detailansicht öffnen
David Fuhrmann ist der stellvertretende Bürgermeister von Dernau. Seit dem Hochwasser steht sein Handy nicht still, weil er sich um viele Belange rund um den Wiederaufbau in Dernau kümmern muss – und auch um sein eigenes Haus, das zerstört wurde. © SWR Bild in Detailansicht öffnen
Franziska Schnitzler will das Hotel ihrer Familie wieder aufbauen und in die Zukunft führen. Durch den Abriss des „Kölner Hofs“ haben sie und ihr fünfjähriger Sohn nicht nur ihr Hotel, sondern auch ihr Zuhause verloren. © SWR Bild in Detailansicht öffnen

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