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Alexander Gerst begibt sich auf Expeditionen mit Wissenschaftlern, die das verletzliche System Erde besser verstehen wollen – nach Sibirien, in den Regenwald, die Arktis und die Tiefsee.

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst hat von der Raumstation ISS die spektakuläre Vielfalt der Erde bestaunt. Atolle und Wüsten, endlose Kronendächer, Savannen, Hochgebirge und unendliche Ozeane, besiedelt von Milliarden Arten. Umgeben ist diese Vielfalt, bei der alles miteinander in Wechselwirkung steht, von einer hauchzarten Schutzhülle, der Atmosphäre. Wie funktioniert dieses sensible Netzwerk – wodurch gerät es aus dem Takt, und wie lässt sich das gestörte Gleichgewicht wiederherstellen? Auf Expeditionen rund um den Globus begleitete Gerst Spitzenforscher, die das System Erde und seine Belastungsgrenzen besser verstehen wollen.

Sibirien und Arktis: Vulkane, Permafrost und Klimawandel

Gersts erste Expedition führt den studierten Vulkanologen auf die sibirische Halbinsel Kamtschatka. Dort erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, welchen Einfluss Vulkane auf das Klima haben. Gleichzeitig beobachtet Gerst in Sibirien den auftauenden Permafrost, der gigantische Mengen Methan freisetzt, die das Klima der Erde weiter anzuheizen drohen. Gerst besucht auch die Wissenschaftler auf dem Forschungsschiff Polarstern, die sich im arktischen Eis einfrieren ließen, um noch offene Fragen der Erderwärmung zu entschlüsseln.

Artenvielfalt in der Tiefsee und im Regenwald

Mit der Meeresforscherin Antje Boetius begibt sich Alexander Gerst auf Tauchstation. Auch die enorme, zu großen Teilen noch unerforschte Artenvielfalt der Tiefsee ist durch die Versauerung der Meere bedroht. Gleichzeitig zeigen die Meere, was konsequente Schutzmaßnahmen bewirken können. So stabilisieren sich die Populationen der beinahe ausgerotteten Wale wieder – was einen positiven Einfluss auf das gesamte Ökosystem hat. Auch im Amazonas-Regenwald begleitet Gerst Ökologinnen und Ökologen bei der Erforschung der Artenvielfalt – und deren Bedrohung durch den Menschen.

„Mission Erde“ ist ein Expeditionsbericht in drei Teilen von Lars Abromeit und Luise Wagner und wird produziert von Gruppe 5 Film im Auftrag des SWR.

Sendung

Mission Erde
30. November, 7. Dezember, 14. Dezember 2020, 20:15 Uhr, im Ersten

Bildergalerie: Mission Erde

Auf seinen Missionen „Blue Dot“ und „Horizons“ lebte und forschte  Alexander Gerst 362 Tage im All. Als erster Deutscher übernahm er das Kommando auf der ISS. © SWRESANASA (Foto: SWR, ESA/NASA)
Auf seinen Missionen „Blue Dot“ und „Horizons“ lebte und forschte Alexander Gerst 362 Tage im All. Als erster Deutscher übernahm er das Kommando auf der ISS. © SWR/ESA/NASA ESA/NASA Bild in Detailansicht öffnen
Für die „Mission Erde“ wird Alexander Gerst im März 2020 zum Forschungseisbrecher „Polarstern“ in die zentrale Arktis aufbrechen. © SWR/Alfred-Wegener-Institut Alfred-Wegener-Institut Bild in Detailansicht öffnen
Für die „Mission Erde“ wird Alexander Gerst im März 2020 zum Forschungseisbrecher „Polarstern“ in die zentrale Arktis aufbrechen. © SWR/Alfred-Wegener-Institut Alfred-Wegener-Institut Bild in Detailansicht öffnen
Für die „Mission Erde“ wird Alexander Gerst im März 2020 zum Forschungseisbrecher „Polarstern“ in die zentrale Arktis aufbrechen. © SWR/Alfred-Wegener-Institut Alfred-Wegener-Institut Bild in Detailansicht öffnen
Auf seinen Missionen „Blue Dot“ und „Horizons“ lebte und forschte Alexander Gerst 362 Tage im All. Als erster Deutscher übernahm er das Kommando auf der ISS. © SWR/ESA/NASA ESA/NASA Bild in Detailansicht öffnen
Alexander Gerst © SWR/ESA/NASA ESA/NASA Bild in Detailansicht öffnen
Beim Blick aus der Cupola der ISS hat Alexander Gerst die Erde als lebendigen Superorganismus erlebt. © SWR/ESA/NASA ESA/NASA Bild in Detailansicht öffnen
Als Geophysiker und Vulkanologe hat Alexander Gerst den Mount Erebus in der Antarktis erforscht. © SWR/Privatarchiv Alexander Gerst Privatarchiv Alexander Gerst Bild in Detailansicht öffnen

Pressekontakt

Daniela Kress

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