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45-minütige Doku / persönliches Videotagebuch von Alexander Gerst von seiner Reise Richtung Südpol / Sendung am 30.11. um 20:15 Uhr im Ersten

Extraterrestrische Spuren finden sich auch auf der Erde. Wer wäre besser geeignet, ihnen nachzuspüren als einer, der fast ein Jahr im Weltall verbracht hat: Astronaut Alexander Gerst. Mit einem Team aus Expert*innen wagt er sich durch die Antarktis bis in die Nähe des Südpols vor, um nach Botschaftern aus dem All zu suchen: Meteoriten. Seine Erlebnisse während des spannenden Forschungsabenteuers hat er in einem eindrucksvollen persönlichen Videotagebuch festgehalten. „Erlebnis Erde – Alexander Gerst auf Expedition: Im Eis der Antarktis“ von Luise Wagner und Lars Abromeit wird am 30.11. um 20:15 Uhr im Ersten gezeigt, bereits ab 28.11. ist die Sendung für fünf Jahre in der ARD Mediathek abrufbar.

Spuren im ewigen Eis

„Die Antarktis ist ein einzigartiger, wahnsinnig faszinierender Ort. Ein Kosmos, der weiß und weitgehend unerforscht ist – ein bisschen so wie ein neuer, fremder Planet, den es zu entdecken gilt“, so Alexander Gerst. 363 Tage lang hat der Astronaut auf der Raumstation ISS gelebt und gearbeitet. Nun stellt er sich einer neuen Herausforderung: Als Teilnehmer eines Expeditionsteams aus Geolog*innen, Planetenforscher*innen und Bergführer*innen begibt sich Gerst auf den Spuren der ersten Polarforscher auf eine abenteuerliche Reise in die Antarktis. Das Ziel der Wissenschaftler*innen: Sie suchen Meteoriten – steinerne Botschafter aus dem All, die helfen könnten, die Vergangenheit und die Zukunft der Erde zu deuten.

Auf den Spuren der Polarforscher

Über Wochen müssen die Wissenschaftler*innen dafür mitten im eisigen Kontinent ihre Zelte aufschlagen, um mit Schneemobilen die Gletscher erkunden zu können: Sie sind völlig auf sich allein gestellt, stets von Schneestürmen und lebensfeindlicher Kälte bedroht. Dabei knüpfen sie an die Arbeit von Pionieren wie Robert F. Scott oder Roald Amundsen an, die vor über einem Jahrhundert auf ihrem Weg Richtung Südpol dieselben Gletscher zu queren hatten.

Persönliche Eindrücke vom „Planeten Antarctica“

In einem selbst gefilmten Videotagebuch dokumentiert Gerst seine Reise ans Ende der Welt: Seine Erzählungen im sturmumtosten Zelt und in der unberührten Weite aus Schnee und Eis lassen seine Erlebnisse und Gedanken stets hautnah miterleben. Und nach der Expedition blickt er in exklusiven, persönlichen Interviews auf seine Ergebnisse und Erfahrungen auf dem „Planeten Antarctica“ reflektierend zurück. Es ist ein Bericht über eine spektakuläre Forschungsexpedition über den Horizont der bekannten Welt hinaus, ein Film über einen Entdecker der Neuzeit.

Produktion

Ursprünglich waren für Herbst 2020 drei Folgen von „Erlebnis Erde“ mit Alexander Gerst geplant. Aufgrund coronabedingter Verzögerung der Dreharbeiten gibt es in diesem Herbst das ganz persönliche Special, weitere drei Dokumentationen über Expeditionen von Alexander Gerst mit Wissenschaftler*innen in die Tiefsee, die Arktis und auf Vulkane Sibiriens werden dann im Herbst 2021 gesendet. „Erlebnis Erde – Alexander Gerst auf Expedition: Im Eis der Antarktis“ ist ein Film von Luise Wagner und Lars Abromeit, produziert von Gruppe 5 Film im Auftrag des SWR.

Sendung

„Erlebnis Erde – Alexander Gerst auf Expedition: Im Eis der Antarktis“
am 30.11. um 20:15 Uhr im Ersten
Die Sendung ist bereits ab 28.11. für fünf Jahre in der ARD Mediathek abrufbar.

Bildergalerie: Erlebnis Erde

Als Astronaut in der Eiswüste: Auf Gletschern im Inneren der Antarktis fahndet Alexander Gerst mit Expert*innen nach Meteoriten. Die Gesteinsbrocken aus dem All können kostbare Informationen über die Geschichte des Sonnensystems und der Erde enthalten. © Alexander GerstESA (Foto: SWR, Alexander Gerst/ESA)
Als Astronaut in der Eiswüste: Auf Gletschern im Inneren der Antarktis fahndet Alexander Gerst mit Expert*innen nach Meteoriten. Die Gesteinsbrocken aus dem All können kostbare Informationen über die Geschichte des Sonnensystems und der Erde enthalten. © Alexander Gerst/ESA Alexander Gerst/ESA Bild in Detailansicht öffnen
Unberührte Wildnis: Einige Felsrücken, die Gerst und sein Team zwischen den Gletschern in der Antarktis erkunden, hat vor ihnen noch niemals ein Mensch betreten © Alexander Gerst/ESA Alexander Gerst/ESA Bild in Detailansicht öffnen
Schützende Heimat: Die Zelte, in denen Gerst und die anderen Forscher*innen während der Expedition leben, gehen auf dasselbe Design zurück wie jene der frühen Polarforscher*innen vor mehr als 100 Jahren © Alexander Gerst/ESA Alexander Gerst/ESA Bild in Detailansicht öffnen
Alltag im Eis: Zum Kochen müssen die Forscher*innen vorausplanen. Sie lagern die Nahrungsvorräte vor ihren Zelten in der größten Tiefkühltruhe der Welt. © Alexander Gerst/ESA Alexander Gerst/ESA Bild in Detailansicht öffnen
Positionsbestimmung: Mithilfe von roten Flaggen markieren die Wissenschaftler*innen um Gerst jeden Meteoritenfund. © Alexander Gerst/ESA Alexander Gerst/ESA Bild in Detailansicht öffnen
Einsamer Suchtrupp: Das Expeditionsteam aus Geolog*innen, Planetenforscher*innen und Bergführern ist wochenlang völlig auf sich allein gestellt. © Alexander Gerst/ESA Alexander Gerst/ESA Bild in Detailansicht öffnen
Einsamer Suchtrupp: Das Expeditionsteam aus Geolog*innen, Planetenforscher*innen und Bergführern ist wochenlang völlig auf sich allein gestellt. © Alexander Gerst/ESA Alexander Gerst/ESA Bild in Detailansicht öffnen
Als Astronaut in der Eiswüste: Auf Gletschern im Inneren der Antarktis fahndet Alexander Gerst mit Experten nach Meteoriten. Die Gesteinsbrocken aus dem All können kostbare Informationen über die Geschichte des Sonnensystems und der Erde enthalten. © Alexander Gerst/ESA Alexander Gerst/ESA Bild in Detailansicht öffnen
Als Astronaut in der Eiswüste: Auf Gletschern im Inneren der Antarktis fahndet Alexander Gerst mit Experten nach Meteoriten. Die Gesteinsbrocken aus dem All können kostbare Informationen über die Geschichte des Sonnensystems und der Erde enthalten. © Alexander Gerst/ESA Alexander Gerst/ESA Bild in Detailansicht öffnen

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