Emin Huseynov, Regimekritiker im Exil (Foto: SWR)

Exclusiv im Ersten

Die Aserbaidschan-Connection - Die nützlichen deutschen Helfer des Alijew-Regimes

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Eine Reportage über die Verbindungen des aserbaidschanischen Regimes nach Deutschland sendet Das Erste am Montag, 28. Juni, um 21:45 Uhr.

Im Juni 2021 schaut Europa auf Aserbaidschan – auf das an Öl und Gas reiche Land am kaspischen Meer mit seiner Metropole Baku. Vier Spiele der Fußball Europameisterschaft finden dort statt. Hinter der reichen Glitzerfassade herrscht der autokratische Präsident Ilham Alijew mit seiner Familie. Seit Jahrzehnten werden seinem Regime Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Freie Meinungsäußerung wird unterdrückt, kritische Anwälte werden verfolgt. „Exclusiv im Ersten: Die Aserbaidschan-Connection – Die nützlichen deutschen Helfer des Alijew-Regimes“ am Montag, 28. Juni 2021, ab 21:45 Uhr beleuchtet die Verbindungen des Regimes nach Deutschland. Zeitgleich zur Ausstrahlung steht der Film von Nick Schader, Eric Beres, Kai Laufen und Joachim Auch für 12 Monate in der ARD Mediathek. Am Donnerstag, 8. Juli, ab 21 Uhr sendet das SWR Fernsehen die Fassung „Die Aserbaidschan-Connection und der Südwesten“.

Deutsche Mandatsträgerinnen und -träger machen sich für Machthaber Alijew stark

Gleich mehrere deutsche Politikerinnen und Politiker haben mitgeholfen, die Reputation Alijews aufzubessern. Im Europarat in Straßburg stimmten sie gegen kritische Berichte über politische Gefangene. Bei Beobachtungsmissionen in Aserbaidschan attestierten sie öffentlichkeitswirksam angeblich demokratisch abgehaltene Wahlen. Im Berliner Bundestag machen sie sich zum Sprachrohr des Regimes im Konflikt um Berg-Karabach.

Verdacht der Korruption

Inzwischen ermitteln deutsche Strafverfolgungsbehörden. Denn: Für das Wohlwollen, so der Verdacht, hat das Alijew-Regime deutsche Politikerinnen und Politiker bestochen. Der ehemalige bayerische CSU-Bundestagsabgeordnete Eduard Lintner steht genauso unter Korruptionsverdacht wie der noch aktive Parlamentarier Axel Fischer von der CDU. Mehrere Millionen Euro sollen für Lobbyarbeit geflossen sein. Noch sind viele Fragen ungeklärt: Wie hat die Aserbaidschan-Connection begonnen? Wer sind die Strippenzieher im Hintergrund? Warum sind fast ausschließlich Politiker und Politikerinnen der Union zu Helferinnen und Helfern des Regimes geworden? Und welche Rolle spielen wirtschaftliche Interessen rund um den Öl- und Gasreichtum Aserbaidschans?

Regime-Opfer klagen an

ARD-Reporter befragen Experten, Zeitzeugen und konfrontieren Bundestagsabgeordnete und andere Profiteure. Sie zeichnen mit exklusiven Dokumenten das Geflecht der Aserbaidschan-Connection nach. Und sie sprechen mit Opfern des Alijew-Regimes, die von Deutschland Wiedergutmachung fordern.

„Exclusiv im Ersten: Die Aserbaidschan-Connection – Die nützlichen deutschen Helfer des Alijew-Regimes“

Montag, 28. Juni 2021, ab 21:45 Uhr. Zeitgleich mit der Ausstrahlung ist der Film für 12 Monate in der ARD Mediathek abrufbar. Am Donnerstag, 8. Juli, ab 21 Uhr sendet das SWR Fernsehen die Fassung „Die Aserbaidschan-Connection und der Südwesten“.

Axel Fischer, MdB CDU, im Bundestag (Foto: SWR)
Axel Fischer, MdB CDU, im Bundestag © SWR Bild in Detailansicht öffnen
Karin Strenz, Aufnahme aus dem Jahr 2017 © SWR Bild in Detailansicht öffnen
Emin Huseynov, Regimekritiker im Exil © SWR Bild in Detailansicht öffnen

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