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Die Story im Ersten von SWR-Autorin Lourdes Picareta zeigt das erste von Menschenhand verursachte Artensterben in seiner ganzen Dimension und Diversität.

Das erste von Menschenhand gemachte Artensterben hat bereits begonnen. Der UN-Rat zur Biodiversität (IPBES), der Anfang Mai 2019 in Paris tagte, spricht von einem dramatischen Befund. Bis zu einer Million Tier- und Pflanzenarten seien vom Aussterben bedroht. Das Ausmaß des Artensterbens sei in der Geschichte der Menschheit noch nie so groß gewesen.

Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten betroffen

Es sind Säugetiere betroffen – zu Lande wie auch zu Wasser –, es sind Vögel betroffen und auch Reptilien. Tier-Ikonen aus Afrikas Busch und Savanne sind dabei. 2016 wurde auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten erstmals die Giraffe geführt. Wilde Tiere sterben aus, weil die rapide wachsende Zahl von Menschen sie aus ihren Lebensräumen vertreibt, weil sie in stärkerem Ausmaß als früher von Wilderern verfolgt werden, weil sie an der Luftverschmutzung zugrunde gehen und weil sie durch den Import fremder Arten bedroht werden. Auch Pflanzen verschwinden, 2016 sind wilder Hafer und wildwachsende Mangos zu den bedrohten Arten hinzugekommen. In Deutschland ist es vor allem die Landwirtschaft, die der Artenvielfalt zusetzt. Die bedrohten Bienen sind nur ein Beispiel, aber auch der Klimawandel spielt eine Rolle. Die Dokumentation zeigt das erste von Menschenhand verursachte Artensterben in seinem ganzen Spektrum.

Produktion

Die Story im Ersten „Das große Artensterben – Der Mensch zerstört die Natur“ (AT) ist eine Koproduktion des SWR und ARTE.

Sendung

Die Story im Ersten: Das große Artensterben – Der Mensch zerstört die Natur (AT)
voraussichtlich September 2020, im Ersten

Rostrotes Mauerbienenpaar. (Foto: SWR)
Rostrotes Mauerbienenpaar. © SWR/Jan Haft

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