STAND

Ein Film von Lourdes Picareta / Montag, 23. November 2020, 23:30 bis 00:15 Uhr im Ersten und in der ARD Mediathek

„Die Naturzerstörung ist die Krise hinter der Coronakrise.“ Dieses Zitat von Umweltministerin Svenja Schulze bringt eine Erkenntnis auf den Punkt, die mit der Pandemie auch im Bundeskanzleramt angekommen ist: Damit wird auch Artenschutz zur Chefsache. „Das große Artensterben“ erklärt Hintergründe und Zusammenhänge. Zu sehen am 23. November 2020, ab 20 Uhr in der ARD Mediathek und in der Zeit von 23:30 bis 00:15 Uhr im Ersten.

Der Mensch verkleinert systematisch den Lebensraum von Wildtieren. Arten sterben aus und hinterlassen eine Leerstelle, die das Überleben der Menschen bedroht. Das große Artensterben zeigt, warum man solche Zusammenhänge schon vor Jahrzehnten hätte erkennen können: Ein Ökobauer ernährt auf seinen Feldern beispielsweise auch Insekten und Vögel mit, eine Wissenschaftlerin verteidigt den „Amazonas“ Europas, ein Schutzgebiet für 1,5 Millionen Zugvögel zwischen Polen, Belarus und der Ukraine. Und eine Ökonomin veranschlagt, was die „Dienstleistung“ der Natur an den Menschen kosten würde: 150 Milliarden Euro im Jahr allein für die Bestäubung – dafür bräuchte es ein zweites Corona-Rettungspaket.

Die Story im Ersten „Das große Artensterben“ ist eine Produktion von SWR und MDR.

Sendung

„Das große Artensterben“
am 23. November 2020, 23:30 Uhr im Ersten.
Ab Ausstrahlungstermin ist die Reportage für zwölf Monate in der ARD Mediathek verfügbar.

Das große Artensterben

Der Wolf verliert seinen Lebensraum in Polesia, einem Wassergebiet zwischen Polen, Belarus und der Ukraine. © SWR (Foto: SWR)
Der Wolf verliert seinen Lebensraum in Polesia, einem Wassergebiet zwischen Polen, Belarus und der Ukraine. © SWR Bild in Detailansicht öffnen
Bison – vom Aussterben bedroht © SWR Bild in Detailansicht öffnen
Refugium für Wildtiere in Gefahr. Der sogenannte „Amazonas Europas“, eine Wasserlandschaft zwischen Polen, Ukraine und Belarus, soll zur Wasserstraße ausgebaut werden. © SWR Bild in Detailansicht öffnen
Refugium für Wildtiere in Gefahr. © SWR Bild in Detailansicht öffnen

Pressekontakt

Sandra Christ

E-Mail:
sandra.christ@SWR.de

Bildkommunikation

Telefon 07221 929 22202
E-Mail:
foto@SWR.de
URL:
STAND
AUTOR/IN