Michael Steinbrecher (Foto: ard-foto s1, SWR/Tom Oettle)

Talk „Nachtcafé: Wiedergeburt – oder alles vorbei?“

Michael Steinbrecher spricht u. a. mit Meike Jürgensen, die von rund 15 früheren Leben berichtet / Freitag, 10. Mai 2019, 22 Uhr, SWR Fernsehen

Es ist eines der letzten Rätsel der Menschheit und eine Frage, bei denen die Vorstellungen weit auseinander gehen: Was kommt nach dem Tod? Himmel, Wiedergeburt, Geisterwelt – oder einfach nichts? Der christliche Glaube basiert auf der Vorstellung einer unsterblichen Seele, die nach dem Tod im besten Fall in den Himmel kommt. Andere Menschen – auch unabhängig von ihrer Religion – glauben hingegen daran, dass Leben und Sterben einen ewigen Kreislauf bilden und sie in anderer Gestalt wiedergeboren werden. Leben die Verstorbenen weiter unter uns – zum Beispiel in Gestalt von Engeln, die schützend ihre Hand über uns halten oder als Geister, die Unausgesprochenes klären wollen? Menschen, die in eine lebensbedrohliche Situation kommen, berichten nicht selten von Bewusstseinserfahrungen: Ein helles Licht am Ende eines Tunnels, Jenseits-Erscheinungen oder eine Außensicht auf den eigenen Körper. Ist dies der Beweis für ein Leben nach dem Tod oder ist der Tod endgültig? Darüber spricht Michael Steinbrecher mit seinen Gästen im „Nachtcafé: Wiedergeburt – oder alles vorbei?“ am Freitag, 10. Mai, 22 Uhr, im SWR Fernsehen.

Die Gäste im „Nachtcafé“:

Meike Jürgensen berichtet von rund 15 früheren Leben

Bereits rund 15 Mal, so ist sich Meike Jürgensen sicher, lebte sie ein früheres Leben – ob zu Zeiten der Inkas, als Admiral auf hoher See oder während des zweiten Weltkrieges. Aus all ihren früheren Inkarnationen setzt sich für sie Ihre heutige Persönlichkeit zusammen: „Es geht darum, dass Anbindungen aus früheren Leben in uns vorhanden sind, die heute unser Leben beeinflussen.“

Frank Breido begegnete während eines Nahtoderlebnisses Jesus Christus

Als Christ war für Frank Breido schon immer klar, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Ein einschneidendes Ereignis hat diese Gewissheit noch verstärkt: In Folge einer schweren Erkrankung hatte er ein Nahtoderlebnis, bei dem ihm am Himmelstor eine Person erschien. „Ich bin felsenfest der Überzeugung: Das war Jesus“, sagt Breido, den diese Erfahrung tief geprägt hat.

Elke Metke-Dippel legte im Laufe der Jahre den Glauben an ein Leben nach dem Tod ab

Christlich geprägt war auch Elke Metke-Dippel. Doch im Laufe der Jahre bekam sie immer größere Zweifel an den Jenseits-Vorstellungen des Christentums. „Auf der einen Seite: Schön, du brauchst dir keine Sorgen zu machen – du kommst in den Himmel. Andererseits fand ich das immer sehr grausam – denn was ist mit all den anderen?“ Heute glaubt die überzeugte Humanistin nicht mehr an ein Leben nach dem Tod und genießt deshalb das Leben in vollen Zügen.

Brigitta Kneubühler kommunizierte mit dem Geist ihres verstorbenen Mannes

Als Brigitta Kneubühlers Mann nach vierzig Jahren Ehe verstarb, hatte sie das Gefühl, er sei weiter in ihrer Nähe und wolle ihr noch etwas mitteilen. Über das Schreiben fand sie einen Weg, mit ihrem verstorbenen Mann zu kommunizieren. Und als alle Fragen beantwortet waren, so die Schweizerin, konnte er gehen: „Ich habe jetzt Gewissheit, dass wir uns einmal wiedersehen und das ist etwas sehr Schönes.“

Minckee fühlte sich von einem Poltergeist gestört und ist seither als Geisterjägerin tätig

Bereits als junge Frau nahm Minckee seltsame Auffälligkeiten in ihrer Wohnung wahr – einen Poltergeist, wie sie heute sagt: „Der Geist hat in der Wohnung offensichtlich seine Mutter gesucht.“ Aus diesem Erlebnis leitete die Berlinerin eine Berufung ab: Heute wird sie als Geisterjägerin gebucht, um die Seelen Verstorbener zu erlösen.

Dr. Dr. Walter von Lucadou ist als Parapsychologe und Physiker tätig

Der Parapsychologe Dr. Dr. Walter von Lucadou sagt deutlich: „Als Wissenschaftler hat man auf die Frage, was uns nach dem Tod erwartet eine ganz einfache Antwort: Ich weiß es nicht.“ Doch auch, wenn es keinen Beweis für ein Leben nach dem Tod gibt, lautet sein Rat: So leben, dass man im Diesseits nichts zu bereuen hat, dann wird es auch in einem möglichen Jenseits nichts zu bereuen geben.

„Nachtcafé“ – anspruchsvoller Talk auf Augenhöhe

Das „Nachtcafé“ ist seit Jahrzehnten eine der erfolgreichsten Talkshows im deutschen Fernsehen.

Jeden Freitagabend begrüßt Moderator Michael Steinbrecher Menschen mit besonderen Lebensgeschichten, darunter auch Prominente und Experten, um sich gemeinsam mit ihnen mit einem Thema auseinanderzusetzen.

Sendung

„Nachtcafé: Wiedergeburt – oder alles vorbei?“ am Freitag, 10. Mai 2019, 22 Uhr im SWR

Bildergalerie: „Nachtcafé“

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