Sitzung des Landesrundfunkrats Rheinland-Pfalz des SWR am 17.11.2017 in Mainz. ©SWRAndrea Enderlein (Foto: SWR, Andrea Enderlein)

Haushaltsplanentwurf SWR Landesrundfunkrat Rheinland-Pfalz berät Haushalt 2019

Nettobudget des Landessenders liegt bei 35,4 Millionen Euro / Etat Garant für multimediale Berichterstattung , Meinungsbildung und Demokratie

Der Landesrundfunkrat Rheinland-Pfalz des Südwestrundfunks (SWR) hat in seiner heutigen Sitzung, 16. November 2018, in Mainz den Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2019 beraten. Im Fokus der Beratung stand der Haushalt des Landessenders Rheinland-Pfalz.

Nettobudget des Landessenders liegt bei 35,4 Millionen Euro

Die SWR Landessenderdirektorin Rheinland-Pfalz Simone Schelberg stellte den Gremienmitgliedern den Haushaltsentwurf ihrer Direktion vor. Das Nettobudget des Landessenders für das Haushaltsjahr 2019 beträgt 35,4 Millionen Euro und liegt damit 594.000 Euro über dem Vorjahresetat (2018: 34,8 Millionen). Erhöht wurde der Ansatz im Wesentlichen durch die 2,25-Prozent-Steigerung der Honorare (plus 634.000 Euro), die 2-Prozent-Steigerung des Programmaufwands (plus 120.000 Euro) und durch Mittel für den Ausbau der Barrierefreiheit (plus 58.000 Euro). Reduziert wird der Planansatz für das Haushaltsjahr 2019 insbesondere durch Einsparungen im Rahmen des SWR Strategieprozesses und der ARD Strukturprojekte um insgesamt 303.000 Euro.  

Simone Schelberg: Etat ist Garant für multimediale Berichterstattung

Simone Schelberg: „Mit diesem Etat können wir auch im kommenden Jahr unser Konzept der Nähe umsetzen. Gleichzeitig schaffen wir es, trotz unserer Einsparverpflichtungen, den Landessender weiter multimedial auszubauen. Deutlich wird das am kontinuierlichen multimedialen Umbau unserer Studios im Land sowie an unserer Berichterstattung im kommenden Jahr zur Europa- und Kommunalwahl auf allen Ausspielwegen.“ 

Susanne Wingertszahn: Unverzichtbarer Beitrag für Meinungsbildung und Demokratie

Susanne Wingertszahn, Vorsitzende des Landesrundfunkrats Rheinland-Pfalz: „Der SWR leistet einen unverzichtbaren Beitrag für den offenen Prozess der Meinungsbildung und die Demokratie. Der SWR setzt den Einspar- und Umbaukurs konsequent fort. Der Sender ist gut aufgestellt. Das merkt man dem Haushaltsplan erneut an. Durch das Verschlanken der Strukturen kann sich der SWR wichtige Investitionen leisten und gleichzeitig seinen Kernauftrag im Programm umsetzen.“

Nach der heutigen Beratung im Landesrundfunkrat Rheinland-Pfalz legt der Verwaltungsrat des SWR am 23. November den Haushaltsplan fest. Der SWR Rundfunkrat entscheidet am 7. Dezember abschließend über die Genehmigung des Haushaltsplans 2019. Der Landesrundfunkrat Baden-Württemberg hatte bereits am 9. November 2018 darüber beraten.

Termine, Tagesordnungen und weitere Sitzungsunterlagen und Informationen zu öffentlichen Gremiensitzungen finden Sie hier.

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