Stefanie Germann © SWRAlexander Kluge (Foto: SWR, Alexander Kluge)

Klimaschutz Kein Fleisch, kein Flug, kein Plastik – wo sind die Grenzen?

Das landespolitische Magazin „Zur Sache Baden-Württemberg“ am Donnerstag, 7. November 2019, 20:15 Uhr, SWR Fernsehen in Baden-Württemberg / Moderation Stefanie Germann

Dauer

Für die einen ist Klimaaktivistin Greta Thunberg ein leuchtendes Vorbild, für die anderen ist sie eine Nervensäge. Kein Thema scheint derzeit mehr zu polarisieren und zu politisieren als das Klima. Muss auf Flugreisen verzichtet, der Metzgerei Ade gesagt und der Autoverkehr lahmgelegt werden? Was hilft dem Klima und wo sind die Grenzen? Diese Fragen stellt das landespolitische Magazin „Zur Sache Baden-Württemberg“ unter anderem dem SWR Umweltexperten Werner Eckert. In der Sendung am 7. November 2019, 20:15 bis 21 Uhr im SWR Fernsehen.

Vor Ort bei wütenden Autofahrern und kämpferischen Aktivisten

Die Mitglieder von „Fridays for Hubraum“ kämpfen für ihr Auto und schimpfen über Panikmache beim Klimaschutz. Der Frust über die Politik ist groß. Letztlich zahlten die Rechnung für den Klimaschutz die „kleinen Leute“. Den Aktivisten von „Ende Gelände“ hingegen geht es mit dem Klimaschutz nicht schnell genug. Ziviler Ungehorsam sei jetzt das richtige Mittel. Vor-Ort-Reporterin Alix Koch spricht mit Klima- Aktivistinnen und Autofreunden.

Weitere geplante Themen:

Wer schützt vor verdorbenen Lebensmitteln?

Listerien in Fleisch und Wurst, Bakterien in der Milch, Fipronil in Eiern. Inzwischen vergeht kein Jahr ohne große Lebensmittelskandale samt Ekelbildern, Rückrufaktionen und verunsicherten Verbraucherinnen und Verbraucher. Wie genießbar ist das Essen, reichen die Kontrollen aus?

Neonazi wirbt für Miteinander in Ulm

Die Stadt Ulm möchte, dass ihre Bürgerinnen und Bürger gut miteinander auskommen. Egal, ob Migrant oder Alteingesessener, politisch rechts oder links – wenn das Miteinander stimme, dann tue Vielfalt gut, so die Botschaft eines 20.000 Euro teuren Werbevideos der Stadt. Doch aus dem Miteinander wurde nun ein Gegeneinander, denn in einer der Hauptrollen tritt ein Neonazi auf. Darüber, ob auch er zur Stadt Ulm gehöre, ist ein heftiger Streit entbrannt. Manche Gemeinderäte wollen nicht ruhen, ehe der Film zurückgezogen wird.

Krankenkassen unter Verdacht

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mitarbeiter dreier Krankenkassen und einer mittlerweile insolventen Beratungsagentur. Der Vorwurf: Sie sollen angestellte Angehörige von Familienunternehmen unrechtmäßig von der Sozialversicherungspflicht befreit haben. Nach Recherchen des SWR drohen den rund 300 Betroffenen nun Nachzahlungen von jeweils bis zu 50.000 Euro.

„Zur Sache Baden-Württemberg“

Das SWR Politikmagazin „Zur Sache Baden-Württemberg“ berichtet über politische Themen: hintergründig, kontrovers und nah an den Menschen in Baden-Württemberg. Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme und Studiointerviews lassen politische Zusammenhänge verständlich werden. In der „Wohnzimmer-Konferenz“ diskutieren jeden Donnerstag Baden-Württemberger via Webcam von zu Hause aus live mit. Das letzte Wort bleibt dem Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten – computeranimiert und mit der Stimme des SWR3 Comedychefs Andreas Müller.

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