Amare (Joshua Edoze) hofft auf eine Chance, heimlich auf eine Fähre zu kommen. © SWRPierre Marsaut (Foto: SWR, Pierre Marsaut)

Mehrteiler Eden

Wie wollen wir miteinander leben? „Eden“ erzählt von Menschen, die in einem von Migration verunsicherten Europa als Alteingesessene oder Neuankömmlinge ihren Platz finden müssen.

Das deutsch-französische Projekt „Eden“ schaut auf die Welt hinter den Kulissen der EU-Politik und der privaten Sicherheitsindustrie, die Lebensrealität der ankommenden Flüchtlinge und die Reaktionen der europäischen Gesellschaft darauf. Fünf Handlungsstränge an verschiedenen Orten in Europa werden miteinander verknüpft, spannende Einzelschicksale lassen in unterschiedliche Welten eintauchen und entfalten ein Politdrama, das die Frage nach dem humanen Miteinander immer im Auge behält.

Dauer

Konfrontation verschiedener Welten

An einem griechischen Strand genießen Touristen ihren Urlaub, als plötzlich ein Schlauchboot strandet. Rund 50 Flüchtlinge stürzen vor den ungläubigen Augen der Urlauber aus dem Boot und rennen davon. Dieses Ereignis berührt die Schicksale aller Protagonisten: Eine deutsche Familie nimmt einen jungen syrischen Migranten auf, ein Nigerianer flüchtet durch Europa, eine französische Unternehmerin braucht Gelder zur Verwaltung von Flüchtlingslagern, ein griechischer Sicherheitsbeamter wird von Schuldgefühlen geplagt und eine syrische Familie ersucht um politisches Asyl in Paris.

Deutsch-französische Zusammenarbeit

„Eden“ wurde von Edward Berger, Nele Mueller-Stöfen und Marianne Wendt nach einer Idee von Jano Ben Chaabane und Felix Randau kreiert, Headautor ist Constantin Lieb. Regie führte Dominik Moll. Es spielen u. a. Sylvie Testud, Juliane Köhler, Wolfram Koch, Diamand Abou Abboud, Maxim Khalil, Theo Alexander, Michalis Ikonomiou, Elena Mavridou, Sawsan Arched, Jalal Altawil, Trystan Pütter, Thom Hoffman, François Dunoyer, Joshua Edoze und Bruno Alexander.

Das Projekt ist Teil einer Initiative von ARTE und SWR, deutsch-französische Koproduktionen mit europäischen Themen und entsprechender Besetzung zu fördern. „Eden“ wurde produziert von Lupa Film, Port au Prince Films und Atlantique Productions im Auftrag von ARTE, SWR, ARTE France und ARD Degeto.

Sendung

Eden
2. und 9. Mai 2019, um 20:15 Uhr auf ARTE
8. und 15. Mai 2019, um 20:15 Uhr im Ersten

Jeweils zwei Abende mit drei Folgen.

Bildergalerie: Eden

Anfangsszene der deutsch-französischen Serie „Eden“. Wolfram Koch als Jürgen Henning, Juliane Köhler als Silke Henning und Bruno Alexander (Mitte) als ihr Sohn Florian gehören zu den Urlaubern, die an einem griechischen Strand überraschend ein Schlauchboot mit Flüchtlingen bei der Landung beobachten. © SWRPierre Marsaut (Foto: SWR, Pierre Marsaut)
Florian (Bruno Alexander) entdeckt als einer der ersten Urlauber ein Schlauchboot mit Flüchtlingen am Strand. © SWR/Pierre Marsaut Pierre Marsaut Bild in Detailansicht öffnen
Hélène (Sylvie Testud) führt ein Flüchtlingslager in Griechenland, mit dem sie Folgeaufträge erzielen will. © SWR/Pierre Marsaut Pierre Marsaut Bild in Detailansicht öffnen
Silke und Jürgen (Juliane Köhler und Wolfram Koch) haben den syrischen Flüchtling Bassem (Adnan Jafar) bei sich aufgenommen, was ihrem Sohn Florian (Bruno Alexander) gar nicht recht ist. © SWR/Maor Waisburd Maor Waisburd Bild in Detailansicht öffnen
Hamid (Maxim Khalil) und Meryem (Diamand Abou Abboud) sind mit ihrer Tochter Jinan (Faten Abdelkafi) aus Syrien ausgereist und hoffen, in Paris als Flüchtlinge anerkannt zu werden. © SWR/Pierre Marsaut Pierre Marsaut Bild in Detailansicht öffnen
Amare (Joshua Edoze) hofft auf eine Chance, heimlich auf eine Fähre zu kommen. © SWR/Pierre Marsaut Pierre Marsaut Bild in Detailansicht öffnen

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