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5.5.2017, Unternehmen Deutscher Dokumentarfilmpreis: Zwölf Produktionen nominiert

Verleihung am 30. Juni 2017 in Stuttgart / insgesamt 32.000 Euro Preisgeld

Heute hat in Stuttgart die Jury für den Deutschen Dokumentarfilmpreis getagt. Aus 113 Einsendungen kamen zwölf Produktionen in die engere Auswahl. Der Preis wird am 30. Juni 2017 im Rahmen des 2017 erstmalig stattfindenden SWR Doku Festivals (28. bis 30. Juni 2017 in Stuttgart) verliehen.

Deutscher Dokumentarfilmpreis 2017

Der Kameramann Frank Pfeiffer beim Dreh des Jungen Dokumentarfilms "Irgendwo dazwischen" aus dem Jahr 2006.

Nominierte Produktionen

Beuys. Buch und Regie: Andres Veiel; Cahier Africain. Buch und Regie: Heidi Specogna; Das Versprechen. Buch und Regie: Karin Steinberger, Marcus Vetter; Democracy. Buch und Regie: David Bernet; Genkingen – ein schwäbisches Volksmärchen. Buch: Eric Papic, Regie: Valentin Kemmner, Eric Papic; Mali Blues. Buch und Regie: Lutz Gregor; Parchim International. Buch: Stefan Eberlein. Regie: Stefan Eberlein, Manuel Fenn; Pawlenski – Der Mensch und die Macht. Buch und Regie: Irene Langemann; Raving Iran. Buch und Regie: Susanne Regina Meures; Somos Cuba. Buch und Regie: Annett Ilijew; Sonita. Buch und Regie: Ghaem Maghami Rokhsareh; Vom Lieben und Sterben. Buch und Regie: Katrin Nemec. 

Die Preisstifter

Zusammen mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg und dem Haus des Dokumentarfilms vergibt der SWR seit 2003 den Deutschen Dokumentarfilmpreis, ab 2017 jährlich. Der Deutsche Dokumentarfilmpreis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird von SWR und MFG gestiftet. Das Haus des Dokumentarfilms vergibt einen Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro. Erstmals dabei ist die Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur: Mit 5.000 Euro ist ihr Preis für Künstler oder die Herstellung von Kunst dotiert. Ebenfalls zum ersten Mal fördert die Stuttgarter Zeitung: Ihr Preis der „STZ Leserjury“ ist mit 4.000 Euro dotiert. Mit dem Deutschen Dokumentarfilmpreis werden besonders herausragende filmische Leistungen bei der Pflege und Weiterentwicklung des Dokumentarischen im Fernsehen und im Kino gewürdigt. 

Das SWR Doku Festival

Das SWR Doku Festival findet im Sommer 2017 zum ersten Mal statt. Gefördert wird es durch das Haus des Dokumentarfilms Europäisches Medienforum Stuttgart e. V., die Landeshauptstadt Stuttgart, die LFK – Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg Anstalt des öffentlichen Rechts, die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH, die Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur, die Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft mbH und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH.

Die Jury

Bettina Böhler, Filmeditorin („The Look – Charlotte Rampling“, „Barbara“, „Wild“, „Axolotl Overkill“); Katrin Bühlig, Drehbuchautorin (u. a. „Bella Block“, „Tatort“) und Dokumentarfilmautorin („Restrisiko“); Uli Gaulke, Dokumentarfilmautor („Havanna mi amor“, „Comrades in Dreams – Leinwandfieber“, „Goodbye G. I.“); Oliver Mahn, Geschäftsführer Filmbüro Baden-Württemberg und Festivalleiter Filmschau Baden-Württemberg sowie Indisches Filmfestival, Regina Schilling, Dokumentarfilmautorin ( „Titos Brille“, „Bierbichler”) und Autorin; Wolfgang Schorlau, Schriftsteller („Die schützende Hand“, „Am zwölften Tag“, „Rebellen“); Paul Zischler, Produzent („Krieg der Lügen).

Große Vielfalt bei Themen und Handschriften

Festivalleiter Goggo Gensch zu den Nominierungen: „Die Nominierungen für den Deutschen Dokumentarfilmpreis und die anderen Preise des SWR Doku Festivals zeigen einmal mehr, wie wichtig der Dokumentarfilm für das Begreifen unserer komplexen Wirklichkeit ist. Diese Filme liefern uns, jeder mit einer anderen Handschrift, einen tieferen Einblick in verschiedenste Zusammenhänge; sie stellen Fragen und zeigen Kontexte auf. Die Nominierungen überzeugen durch die Vielfalt der behandelten Themen.“

 

 

Nominierungen


Beuys

107 Min.; Buch und Regie: Andres Veiel; Produzent: zero one film; Coproduktion: Terz Filmproduktion, SWR, WDR; Deutschland 2017; Filmförderung: Film- und Medienstiftung NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg, FFA, BKM, MEDIA, DFFF

Cahier Africain

119 Min.; Buch und Regie: Heidi Specogna; Produzent: Stefan Tolz; Coproduktion: Peter Spoerri (Produzent) PS Film GmbH Schweiz, ZDF 3SAT; Schweiz / Deutschland 2016; Filmförderung: BAK Ministry of Culture, Switzerland Success Cinema Zurich Film Fund Film- und Medienstiftung NRW UBS Foundation George Foundation Amnesty International Switzerland

Das Versprechen

117 Min.; Buch und Regie: Karin Steinberger, Marcus Vetter; Produzent: Filmperspektive Marcus Vetter; Coproduktion: Louise Rosen/ Ulf Meyer, SWR, ARTE, BR; Deutschland 2016; Filmförderung: MFG Filmförderung Baden-Württemberg, DFFF

Democracy

104 Min.; Buch und Regie: David Bernet; Produzent: INDI FILM GmbH; Coproduktion: Seppia, Cedric Bonin, SWR/ARTE, NDR; Deutschland: 2015; Filmförderung: FFA, CNC, MFG Filmförderung Baden-Württemberg, Deutscher Filmförderfonds, Film und Medien Stiftung NRW, Creative Europe MEDIA, Region Alsace, Eurometropole Strasbourg

Genkingen – ein schwäbisches Volksmärchen

60 Min.; Buch: Erol Papic, Regie: Erol Papic und Valentin Kemner; Produzent: Filmakademie Baden-Württemberg; Coproduktion: Servus TV; Deutschland 2016

Mali Blues

93 Min.; Buch und Regie: Lutz Gregor; Produzent: gebrüder beetz filmproduktion Christian Beetz; Coproduzent: zdf/arte; Deutschland 2016; Filmförderung: Film und Medien Stiftung NRW, Creative Media, Medienboard Berlin Brandenburg, FFA, Deutscher Filmförderfonds

Parchim International

90 Min.; Buch: Stefan Eberlein, Regie: Stefan Eberlein und Manuel Fenn; Produzent: Lemme Film GmbH Kathrin Lemme; Deutschland 2015; Filmförderung: Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Nordmedia, BKM, Filmbüro Mecklenburg-Vorpommern DFFF

Pawlenski – Der Mensch und die Macht

99 Min.; Buch und Regie: Irene Langemann; Produzent: Lichtfilm GmbH Wolfgang Bergmann; Coproduzent: SWR, Filmstiftung NRW, BKM; Deutschland 2016; Filmförderung: Film- und Medienstiftung NRW, BKM

Raving Iran

84 Min.; Buch und Regie: Susanne Regina Meures; Produzent: Christian Frei Filmproductions GmbH; Coproduktion: ZHdK, Zürcher Hochschule der Künste; Schweiz 2016; Filmförderung: SRF 3Sat,  BAK, Bundesamt für Kultur Zürcher, Filmstiftung Katholischer Mediendienst,  Alexis Victor Thalberg Siftung, George Foundation, Filme für eine Welt

SOMOS CUBA - Wir sind Kuba!

90min.; Buch und Regie: Annett Ilijew, Produzentinnen: Annett Ilijew, Friederike Freier, Simone Baumann. Deutschland 2015. Eine Koproduktion von Saxonia Entertainment GmbH, WDR und Annett Ilijew. Projektentwicklung unterstützt von: Babelsberger Medienpreis, Bremer Filmbüro / Bremische Landesmedienanstalt, Gerd-Ruge-Stipendium der Filmstiftung NRW. Untertitelung unterstützt von German Films.

Sonita

90 Min; Buch und Regie: Rokhsareh Ghaem Maghami; Produzent: TAG/TRAUM Filmproduktion GmbH & Co. KG Gerd Haag; Coproduktion: Aline Schmid, Intermezzo Films (CH), Rokhsareh Ghaem Maghami (IRAN); Deutschland / Schweiz 2015; Filmförderung: BKM, Film- und Medienstiftung NRW, Bundesamt für Kultur (EDI), Cinéforom et Loterie Romande, Chicken & Egg Pictures, IDFA Bertha Fund

Vom Lieben und Sterben

84 Min.; Buch und Regie: Katrin Nemec; Produzent: Tangram International Dagmar Biller; Coproduktion: HFF München; Deutschland 2016; Filmförderung: FFF Bayern  

 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle „Deutscher Dokumentarfilmpreis“: Telefon 0711 929 13715, E-Mail: goggo.gensch@swr.de


Pressekontakt: Daniela Kress

Bildkommunikation

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