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27.6.2017, SWR Fernsehen Porträt Maschinenbauer Voith aus Heidenheim

„made in Südwest: Papier, Power und Propeller – Maschinenbauer Voith aus Heidenheim“ am 5.7.2017, 18:15 Uhr, SWR Fernsehen

Wenn Voith hustet, ist Heidenheim krank, sagen die Menschen auf der Ostalb in Baden-Württemberg. Die Stadt und der weltweit agierende Maschinenbauer gehören zusammen und sind voneinander abhängig. In Heidenheim bietet Voith 4.500 Arbeitsplätze mit der Entwicklung von Papiermaschinen, Wasserkraft-Turbinen sowie Antrieben für LKW, Bus, Bahn und Schiff. Das SWR Fernsehen zeigt das Porträt „made in Südwest: Papier, Power und Propeller – Maschinenbauer Voith aus Heidenheim“ am Mittwoch, 5. Juli 2017, 18:15 bis 18:45 Uhr.

Dr. Felix Flemming - die Zukunft ist digital

Dr. Felix Flemming - die Zukunft ist digital

Familie der Voithianer

„Man schafft beim Voith“ lautet das Motto in Heidenheim. Die Verbundenheit mit dem Arbeitgeber ist groß, die Voithianer fühlen sich als Familie. Ein 150 Jahre altes Familienunternehmen, das seinen Weg in die Zukunft sucht.

Voith-Schneider-Propeller

Für Dirk Jürgens, Chef bei Voith Turbo Marine, ist klar: Der Voith-Schneider-Propeller ist der stärkste Schiffsantrieb der Welt. Bodensee-Fähren beweisen, wie wendig Schiffe mit diesem weltweit einmaligen Antrieb sind. Die Mathematikerin Julia Springer berechnet das Zusammenspiel von Schiffsrumpf und Propeller. Wenn sie auf „enter“ drückt, hat das Rechenzentrum tagelang zu tun. „Das ist eine große Herausforderung, immer spannend und sehr komplex“, sagt die junge Frau begeistert.

Digitale Lösungen

Das Traditionsunternehmen entwickelt digitale Lösungen, um Maschinen das Hören und Sehen beizubringen. Damit sollen diese frühzeitig über das Internet mitteilen, was ihnen fehlt. Die Welt von morgen wird auch in Heidenheim gemacht.

Zukunftsfähige Solidarität

Nur der Papiermarkt ist eingebrochen. Die Digitalisierung ging am Hersteller von Papiermaschinen nicht spurlos vorüber. Der Standort Heidenheim war gefährdet und Kündigungen konnten nur mit großer Anstrengung vermieden werden. Aus Solidarität arbeitet heute jede und jeder Beschäftigte mehr und schenkt der Firma zweieinhalb Stunden ohne Bezahlung. „Das war hart, aber es schweißt zusammen“, sagt Schweißer Markus Beuther.

Begonnen hat alles vor 150 Jahren mit Friedrich Voith, seinen Papiermaschinen und Turbinen. Inzwischen sind Voith-Produkte in großen Wasserkraftwerken wie den Niagarafällen, Itaipú oder dem Dreischluchten-Staudamm in China zu finden. Wasserkraft-Turbinen haben Voith zu einem Weltmarktführer gemacht. Auch wenn ein Bus ohne Ruck anfährt, der LKW sanft und doch kraftvoll bremst, wenn der ICE rollt, stecken die Hightech-Getriebe von Voith dahinter. Der Erfolg des weltweit einmaligen Voith-Schneider-Propellers für Schiffe ist das Verdienst des engagierten Teams von Voith Turbo Marine.

„made in Südwest“

Die SWR Reihe „made in Südwest“ stellt wirtschaftliche Spitzenleistungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in den Bereichen Industrie, Handwerk, Dienstleistung und Forschung vor. Oft geht es um mittelständische Familienbetriebe, die mit einem Nischenprodukt weltweit vertreten sind. Immer stehen die Geschichten der Menschen, die diese Spitzenleistungen ermöglichen, im Mittelpunkt. Ausgestrahlt wird die Filmreihe „made in Südwest“ mittwochs, von 18:15 bis 18:45 Uhr im SWR Fernsehen.

Die Sendung ist am Vortag der Ausstrahlung ab 16 Uhr in der Mediathek unter www.SWRmediathek.de zu sehen. Beiträge der Reihe „made in Südwest“ können bei Youtube unter dem Link http://bit.ly/2s5MwGv abgerufen werden.


Pressekontakt: Katja Matschinski


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