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2017-2019 Elin Kolev

„Der 20-jährige Elin Kolev überzeugte uns sowohl als geigerische Hochbegabung als auch als Musiker mit einer ungewöhnlichen Ausstrahlung und Bühnenpräsenz. Seit seiner Schulzeit studiert Kolev im SWR Sendegebiet an der Karlsruher Musikhochschule bei Prof. Josef Rissin, einem der gefragtesten Violin-Pädagogen und einem umsichtigen Mentor. Bei Elin Kolev verbinden sich Souveränität am Instrument mit großer Ernsthaftigkeit im Umgang mit der Musik. Die Verknüpfung dieser beiden Eigenschaften und zudem ein natürliches darstellerisches Talent konnte er bereits als 14-Jähriger in dem Kinofilm ‚Wunderkinder‘ beweisen. Wir sind überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit diesem ungewöhnlichen jungen Künstler für beide Seiten noch neue, überraschende und künstlerisch ergiebige Konstellationen hervorbringt. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Elin Kolev.“ (Jury-Begründung)


Kurzbio

Der 1996 in Zwickau geborene Elin Kolev ist im Sommer 2017 „SWR2 New Talent“ geworden. Seine Karriere begann früh: Sein erstes Konzert mit Orchester gab er bereits mit 7 Jahren, mit 12 spielte er in der New  Yorker Carnegie Hall und mit 14 produzierte er seine Debüt-CD „Elin Kolev“ mit  Sony Music.

Ausbildung in Leipzig und Karlsruhe

Doch dieser kometenhafte Aufstieg steht nicht in Widerspruch zu einer soliden Ausbildung. Sein Studium begann Kolev mit 10 Jahren als Jungstudent an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in der Klasse von Prof. Carolin Widmann. Während seines Studiums in Leipzig, bei Meisterkursen u.a. bei Thomas Brandis und Friedemann Eichhorn und seit 2010 an der Hochschule für Musik Karlsruhe hat er sich zu einem hoch qualifizierten Konzertgeiger mit erstaunlicher Podiumserfahrung entwickelt. Heute steht er mit Anfang 20 kurz vor seinem Examen in Karlsruhe beim Konzertviolinisten und Musikprofessor Josef Rissin.

Internationale Bühnenerfahrung und Preise

Elin Kolev liebt die Bühne, lenkt die Aufmerksamkeit des Publikums jedoch ganz auf die Musik und ihre Emotion. 2014 gab Elin Kolev Debüts bei den Varna Summer International Music Festival in Bulgarien und beim 24. Music Meran Festival im Forum Brixen und Bozen. Er spielte bereits mit dem MDR Sinfonieorchester, mit der Philharmonie Baden-Baden, bei den Sommets Musicaux Festival de Gstaad und bei den Fränkischen Musiktagen Alzenau. Des Weiteren konzertierte er u.a. mit dem Classic FM Radio Orchester Sofia in Sofia. Elin Kolev wurden bereits zahlreiche Preise verliehen: 2012 wurde er mit dem Musikförderpreis des Kulturfonds Baden e.V. ausgezeichnet, 2014 erhielt er den „Debüt 2013“ vom Bulgarischen Nationalradio. Seit 2016 wird Kolev von der Orpheum Stiftung gefördert, seit 2009 außerdem von der Albert-Eckstein-Stiftung, die ihm eine Violine von Lorenzo Carcassi (Florenz) aus dem Jahre 1749 zur Verfügung stellte.

Schauspieltalent

Elin Kolev hat neben dem Geigenspiel ein weiteres Talent: 2010 wurde er aus 400 Kindern ausgewählt, um im Kinofilm „Wunderkinder“ die Hauptrolle zu spielen, den jüdischen Wundergeiger Abrascha. Darüber hinaus verkörperte Kolev 2011 den Geiger Bronislaw Huberman in der Dokumentarfilmproduktion  „Orchestra of Exiles – Bronislaw Huberman“. Regie führte der für den Oscar nominierte Amerikaner Josh Aronson.

Zitat

„Ich bin voller Freude über die Möglichkeit, drei Jahre mit SWR2 als New Talent zusammenarbeiten zu dürfen. Es ist für mich eine große Ehre ausgewählt zu sein, und ich bin sehr gespannt auf unsere gemeinsamen Projekte. Meine Musik ist, was mich ausmacht und wer ich bin. Ich kann mir nichts Größeres wünschen, als sie mit neuem Publikum teilen zu können, im Konzertsaal und im Hörfunk. Die Kunst ist unser höchstes Gut, und so gehe ich auch mit ihr um. Neben dem Violin-Repertoire der vergangenen Jahrhunderte widme ich mich auch modernen Kompositionen. Das ist ein ganz besonderer Teil unseres jetzigen Daseins. Ich freue mich darauf, dieses Thema mit dem Südwestrundfunk zu vertiefen.“