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18.6.2018, KiKA „Goldener Spatz“ für SWR Drama-Serie „Der Krieg und ich“

Die erste Episode von „Der Krieg und ich: Anton“ wurde am vergangenen Freitag (15. Juni) mit dem renommierten Kinderfilmpreis „Goldener Spatz“ in Erfurt ausgezeichnet.

Die SWR Drama-Serie „Der Krieg und ich“ thematisiert den Zweiten Weltkrieg aus Kindersicht. In der Kategorie Information/Dokumentation gewann „Anton“, die erste Episode der achteiligen Drama-Serie, am vergangenen Freitag (15. Juni) in Erfurt den jährlich vergebenen „Goldenen Spatz“ (Regie: Matthias Zirzow). Realisiert wurde die Serie als internationale Koproduktion von SWR und Looksfilm. Mit dem „Goldenen Spatz“ zeichnet die Deutsche Kindermedienstiftung herausragende Kinderfilme und Kindermedien aus. Die Preise werden von einer Kinderjury vergeben.


Der Krieg aus Kindersicht

In der Kategorie Information/Dokumentation wurde der 30-minütige Film „Der Krieg und ich – Anton“ mit dem „Goldenen Spatz“ ausgezeichnet. Die achtteilige Drama-Serie „Der Krieg und ich“ setzt bewusst der traditionellen Geschichtsschreibung über den Zweiten Weltkrieg eine junge und europäische Perspektive entgegen und stellt sich der schwierigen Aufgabe, die Themen Krieg und Holocaust in einer altersgerechten Form für Kinder aufzubereiten. Die behutsam inszenierten Drama-Geschichten werden mit spannendem Archivmaterial und einer fantasievollen Puppenwelt kombiniert. Die Kinderjury urteilt über den Film „‚Der Krieg und ich: Anton‘ hat den Goldenen Spatz verdient, weil der Zweite Weltkrieg anschaulich auf den Punkt gebracht worden ist.[…] Daher können wir den Film nur weiterempfehlen.“

Anton will in die Hitlerjugend

In der ersten Folge geht es um den zehnjährigen Anton (Juri Gayed). Er will kein Außenseiter mehr sein und endlich in die Hitlerjugend, aber sein Vater ist dagegen. So fälscht Anton kurzerhand die Unterschrift. Es kommt zum Streit mit dem Vater (Florian Lukas), doch Anton fühlt sich sicher, denn seine Kameraden geben ihm Rückhalt. Erst als seine jüdische Freundin Greta (Gwendolyn Göbel) zusammen mit ihren Eltern Schutz bei ihm sucht, erkennt er, zu was die Nationalsozialisten wirklich fähig sind. Er vertraut sich einem Kameraden aus der HJ an und bringt damit seinen Vater und Greta in große Schwierigkeiten.

Internationale Koproduktion

In der achtteiligen Drama-Serie spielen u. a. Florian Lukas, Marie-Lou Sellem und Jutta Wachowiak sowie bekannte Kinderdarsteller wie Arved Friese, Anton Petzold und Gwendolyn Göbel. Begleitet wurde die Produktion vom Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI). „Der Krieg und ich“ ist eine Koproduktion von SWR und LOOKS Film & TV Produktionen GmbH und internationalen Partnern, u. a. BBC Alba / MG Alba (UK), Česká televize und Toto Studio. Die Serie wird gefördert von MDM Mitteldeutsche Medienförderung und Creative Europe MEDIA, dem Medienförderprogramm der EU.

Die Ausstrahlung ist für Frühjahr 2019 in KiKA geplant. Die Redaktion im SWR haben Lene Neckel und Stefanie von Ehrenstein (Leitung).


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Der Krieg und ich

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Der 10-jährige Anton (Juri Gayed) will zur Hitlerjugend gehören. Doch das sorgt für Streit mit seinem Vater. © SWR/LOOKS Film &TV Prod./Andreas Wünschirs

Der 10-jährige Anton (Juri Gayed) will zur Hitlerjugend gehören. Doch das sorgt für Streit mit seinem Vater. © SWR/LOOKS Film &TV Prod./Andreas Wünschirs

Der 10-jährige Romek (Adam Halajczyk) versucht beim Ältestenrat des Ghettos Henryk (Bohgdan Artur Swiderski) mehr zu erfahren. © SWR/LOOKS Film &TV Prod./Andreas Wünschirs

Anton (Juri Gayed) mit Rudi (Ludger Bökelmann) bei der Aufnahmeprüfung zur Hitlerjugend. © SWR/LOOKS Film &TV Prod./Andreas Wünschirs

Henryk (Bohgdan Artur Swiderski) vom Ältestenrat des Ghettos versucht den 10-jährigen Romek (Adam Halajczyk) mit seinen vielen unbequemen Fragen los zu werden.
© SWR/LOOKS Film &TV Prod./Andreas Wünschirs

Antons (Juri Gayed) Vater hatte recht – die Ausbildung in der HJ wird militärischer, Rechts Rudi (Ludger Bökelmann), Komparsen. © SWR/LOOKS Film &TV Prod./Andreas Wünschirs


Pressekontakt: Katrin Grünewald


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