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14. Juni bis 15. Juli 2018 FIFA Fußball-WM

ZDF-Chefredakteur Peter Frey und ARD-Programmdirektor Volker Herres

Millionen Fans in aller Welt freuen sich auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland – nach den Olympischen Winterspielen das zweite Großereignis des Sportjahres 2018.

v. li.: Volker Herres, ARD-Programmdirektor und Peter Frey, ZDF-Chefredakteur. © SWR/Cornelia Klein

v. li.: Volker Herres, ARD-Programmdirektor und Peter Frey, ZDF-Chefredakteur. © SWR/Cornelia Klein

„Gemeinsam am Ball“ hieß die Devise bei der WM-Generalprobe, dem Confed Cup 2017. „Gemeinsam am Ball“ präsentieren sich ARD und ZDF nun auch beim WM-Turnier. Erneut werden die Übertragungen zentral aus einem gemeinsamen Studio beim SWR in Baden-Baden gesteuert, wo sowohl technisch als auch personell sehr intensiv zusammengearbeitet wird. Der Großteil der Teams von ARD und ZDF wird dort im Einsatz sein – das gilt sowohl für Redaktion, Technik und Produktion als auch für Moderatoren und Experten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Im Rahmen dieser engen Kooperation werden Synergien genutzt, die ein bestmögliches TV- und Online-Programmangebot für die Zuschauer in Deutschland ermöglichen – und zugleich Kosten gespart. Trotz aller Gemeinsamkeiten bleibt genug Raum für die jeweils eigene Handschrift, für das eigene Profil in der WM-Berichterstattung von Das Erste und ZDF. Konkurrenz belebt auch hier das Geschäft – zum Nutzen der Zuschauer: Bei einem vier Wochen andauernden Sportevent dieser Größenordnung sorgen unterschiedliche Präsentationsformen und Köpfe für die gewünschte Abwechslung.

Live geht vor – und doch gehört neben der Übertragung der 64 WM-Spiele ein kritischer Blick über den sportlichen Tellerrand hinaus zum Konzept. Die aktuelle politische Situation in Russland, die Hooligan- und Sicherheits-Problematik oder das Thema Korruption stehen im Fokus einer umfangreichen Rahmenberichterstattung. Doch der Blick richtet sich vor allem auch auf die russische Kultur und Gesellschaft, auf die Vielfalt und die Schönheit des riesigen Landes – denn ARD und ZDF möchten den Zuschauern ein möglichst umfassendes Bild des WM-Gastgebers vermitteln.

Für Joachim Löw und sein Team geht es um die „Mission Titelverteidigung“. Ähnliches gilt auch für ARD und ZDF, deren Mission es ist, eine unabhängige und umfassende Berichterstattung von Sportgroßereignissen wie der FIFA Fußball-WM aus Russland auf qualitativ höchstem Niveau zu gewährleisten.

0:39 min

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SWR