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10.4.2015 Das „vision string quartet“ wird „SWR2 New Talent“

SWR2 begleitet Jakob Encke, Daniel Stoll, Sander Stuart und Leonard Disselhorst drei Jahre lang auf ihrem Karriereweg

In der jungen Generation der Streichquartette lässt das „vision string quartet“ in besonderer Weise aufhorchen: Jakob Encke, Daniel Stoll (Violinen), Sander Stuart (Viola) und Leonard Disselhorst (Violoncello) haben als Ensemble in kurzer Zeit zu einem eigenen Klangverständnis gefunden. Das Kulturradio SWR2 nimmt die vier jungen Musiker jetzt in sein Programm zur Nachwuchsförderung „SWR2 New Talent“ auf und wird sie die nächsten drei Jahre bei ihrer Karriere begleiten.

Jakob Encke, Daniel Stoll (Violinen), Leonard Disselhorst (Violoncello) und Sander Stuart (Viola)

Jakob Encke, Daniel Stoll (Violinen), Leonard Disselhorst (Violoncello) und Sander Stuart (Viola)

Mit der Förderung sind Sendungen in SWR2, Auftritte auf Veranstaltungen des SWR und Produktionen verbunden. Zum Auftakt bringt „SWR2 Cluster“ in der Sendung am 14. April ein ausführliches Interview mit den Musikern. Die Debüt-CD mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy und Alberto Ginastera sowie einer eigenen Bearbeitung von Schuberts „Erlkönig“ ist bereits beim SWR in Produktion. Bislang profitieren die Sängerin Hanna-Elisabeth Müller, der Pianist Alexej Gorlatch und die Cellistin Janina Ruh von der 2013 ins Leben gerufenen Initiative „SWR2 New Talent“.

Experimentieren mit innovativen Konzertformaten

Das „vision string quartet“ präsentiert in seinen Programmen sowohl klassische Streichquartett-Literatur als auch eigene Bearbeitungen und Improvisationen. Es überzeugte die SWR2-Jury durch seinen „auffallend individuellen Zugriff und eine von allen Musikgenres des 20. und 21. Jahrhunderts beeinflusste Ästhetik“. Die Jury sieht in den vier Streichern „eine junge Generation von Kammermusikern, die offen und aktiv auch mit innovativen Konzertformaten experimentieren“.

Repertoire von Klassik bis Jazz, Pop und Rock

Das „vision string quartet“ wurde 2012 gegründet. Jakob Encke (20), Daniel Stoll (23), Sander Stuart (23) und Leonard Disselhorst (24) spielen nicht nur Werke der konventionellen, klassischen Literatur, sondern haben auch Eigenkompositionen und Arrangements aus Jazz, Pop und Rock im Repertoire. Ihre Auftritte reichen dabei vom klassischen Konzert im Gewandhaus Leipzig über Festivals wie dem Rheingau Musik Festival oder Ballett-Kooperationen unter John Neumeier beim Heidelberger Frühling bis hin zu Klanginstallationen wie „360 Grad Streichquartett“ bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Kammermusikpartner waren bisher unter anderem Jörg Widman und Haiou Zhang. Am 8. Mai werden sie im Deutschen Bundestag bei der Gedenkfeier „70 Jahre Kriegsende“ das „Kaiserquartett“ von Joseph Haydn aufführen.

Pressekontakt: Oliver Kopitzke