Dieses Bild zeigt eine DH Studentin des SWR (Foto: SWR, privat)

1. Oktober 2021, INTERVIEW

Einblicke in das duale Studium BWL-Industrie

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Unsere duale Studentin Lea Karamanlis ist aktuell im 4. Semester und erzählt uns im Interview, wie sie auf das duale Studium beim SWR gekommen ist und was sie währenddessen alles erlebt.

Wie bist du an dein duales Studium gekommen?

Am Studieninformationstag der DHBW bin ich auf den SWR aufmerksam geworden. Mir war zuvor schon klar, dass ich BWL-Industrie studieren möchte und habe mich dann vor Ort nach einem Partnerunternehmen umgeschaut. Da ich mich mit den Werten und den Angeboten des SWR identifizieren konnte und ich durch meine Gesprächsparter*innen authentische Einblicke in den Arbeitsalltag erhielt, bewarb ich mich kurz darauf beim SWR. Natürlich hatte ich mich auch bei anderen Unternehmen beworben. Ich glaube, dass meine Entscheidung für den SWR bereits am Infotag gefallen ist – der erste Eindruck und die persönlichen Gespräche gaben mir von Beginn an ein gutes Bauchgefühl.

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe mir vielseitige Einsätze erhofft. Dabei wollte ich möglichst viele Bereiche und Abteilungen im SWR kennenlernen, um herauszufinden wo ich mich nach meinem Studium sehe. Auch wenn die Corona-Krise mir oft einen Strich durch die Rechnung machte, konnte ich dank der interaktiven Zusammenarbeit an der Planung meiner Einsätze mitwirken und meinen Interessen nachgehen. Ein Wunsch war es zum Beispiel, beim SWR Sommerfestival mitzuwirken – diese Möglichkeit habe ich auch bekommen.  Zudem war es mir wichtig, in allen Bereichen als vollwertiges und gleichwertiges Teammitglied angesehen zu werden. Meine Zweifel zu Beginn waren unbegründet. Meine Meinung und Mitarbeit wurden nicht nur angenommen, sondern auch gezielt eingefordert und wertgeschätzt.

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht?

Meine Top 3:

Bei SWR1 Online lernte ich, wie man richtig recherchiert und durfte eigene Artikel verfassen und veröffentlichen – sogar eine Aufnahme fürs Radio war dabei.

Beim Sommerfestival zum Beispiel, durfte ich unser Karrierezelt betreuen und über den SWR und die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten informieren. Auch ein Konzert in Ludwigsburg durfte ich mitorganisieren und vor Ort mitwirken – ein Blick hinter die Kulissen war auch dabei.

Dieses Jahr bekam ich die Möglichkeit unsere neuen Azubis bei der Onboardingwoche zu begleiten. Im Team organisierte ich die verschiedenen Programmpunkte, genoss eine abwechslungsreiche und coole Zeit und konnte viele neue Kontakte knüpfen.

Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

In meinem Fall machte mir das Homeoffice zu schaffen. Beim Starten in eine neue Abteilung hätte ich die Kolleg*innen gerne persönlich kennengelernt. Im Homeoffice kann man doch etwas schlechter einfach mal „über die Schulter“ schauen. Dennoch haben meine Kolleg*innen das beste daraus gemacht, sodass ich mich auch zu Hause gut aufgehoben gefühlt habe. Ein weiterer Punkt, den ich nicht zu meinen Lieblingsaufgaben zähle, ist die Protokollführung – aber auch das hat mir geholfen, um herauszufinden, welcher Tätigkeit ich nach dem Studium nachgehen möchte.

Wie hat man dich als Student behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Ich wurde überall freundlich empfangen und erhielt von allen Seiten Hilfestellung, wenn ich nicht weiterkam. Gleichzeitig wurde mir Verantwortung übertragen, wodurch ich ein gutes Gefühl bekam und mit neuem Elan an die Aufgaben ging. Da ich verschiedene Ansprechparter*innen mit unterschiedlichen Fachgebieten (Ausbilder*in, Kolleg*innen, Mitstudierende) hatte, fand ich mich im Unternehmen und im Arbeitsalltag gut zurecht und wusste immer, wo ich Rückfragen stellen konnte.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein duales Studium hier interessieren?

Es wäre super, wenn man sich vor dem Studium intensiv mit dem Studiengang beschäftigt, um herauszufinden, ob es wirklich das Richtige ist.
Vor dem Vorstellungsgespräch ist es hilfreich, sich über den SWR, die ARD und die vielfältigen Angebote des Senders zu informieren.
Während des Studiums empfehle ich, so viel wie möglich mitzunehmen: Neues ausprobieren, sich aktiv einbringen – eure Meinung ist gefragt, Strukturen und Abläufe hinterfragen und Kontakte knüpfen schadet definitiv nie!

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