Portraitbild Chrissy Tumbrink  (Foto: SWR)

24. März 2021, Interview

Einblicke in die Ausbildung Mediengestalter*in in Bild und Ton

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Unsere Auszubildende Christine Tumbrink, 1. Ausbildungsjahr, erzählt im Interview, wie sie auf die Ausbildung beim SWR gekommen ist und was sie währenddessen alles erlebt.

Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Ich hatte nach dem Abi ein Studium angefangen, was schon in einem ähnlichen Bereich lag, hatte aber mit den Informatikmodulen sehr zu kämpfen und habe mich nach einer Alternative umgesehen. Dass es in die Medienwelt gehen soll, war mir aber schon immer klar. Dann bin ich auf die Ausbildung als Mediengestalterin Bild und Ton gestoßen und das war genau das, wonach ich Ausschau gehalten habe. Also habe ich mich über das Online-Bewerbungsverfahren beworben und wurde dann auch zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Ein paar Tage später kam dann der Anruf mit der Zusage.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe mir erhofft, dass man viele Eindrücke von der Arbeit bei Radio und Fernsehen bekommt. Dass man lernt, mit dem Equipment umzugehen und dass ich mich gut aufgehoben fühle.
Natürlich ist das Kennenlernen vom normalen Arbeitsalltag durch Corona jetzt eingeschränkt worden, aber wir lernen trotzdem viel kennen und bekommen Verantwortung für eigene Projekte. Wenn man dann doch mal bei einer Produktion dabei sein darf, wird man immer super aufgenommen und es ist einfach spannend.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Ich freue mich einfach immer, in eine neue Abteilung reinschauen zu dürfen (bisher fand ich die Außenübertragung am spannendsten) aber auch eigene Azubi-Projekte durchführen zu können. Wir haben zum Beispiel die Lehrfilme für die nächsten Bewerbungsgespräche komplett selbst produziert, von der Organisation des Equipments über Konzept schreiben, Durchführung des Drehs bis hin zur Postproduktion.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Auf jeden Fall! Wenn man mal nicht weiter weiß oder eine Frage hat, ist immer jemand da, der sich Zeit nimmt. Es sind überall nette Menschen, die einem gerne neue Dinge erklären oder auch Verantwortung übergeben. Feedback für die Aufgaben, die man dann gemacht hat, gibt es auch immer wieder. Es wird auch darauf geachtet, dass die Aufgaben innerhalb der Azubis rotieren, also dass jeder die Chance hat, alles zu lernen und niemand zu kurz kommt und alle auf demselben Stand sind.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Macht ein Praktikum, dann könnt ihr herausfinden, ob ihr dort richtig aufgehoben seid und sammelt gleichzeitig auch Vorerfahrung. Aber beim Bewerbungsgespräch geht es nicht nur um Wissen und Erfahrungen, sondern auch einfach um das menschliche Miteinander. 

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