DVB-T2 HD Flyer vor Bildschirm mit Fernbedienung (Foto: SWR, Corinne Marczynski)

DVB-T2 HD im Südwesten Infos rund ums Antennenfernsehen

Die letzte der drei Umstellungsphasen beim Digitalen Antennenfernsehen in gestochen scharfer HD-Qualität fand in Baden-Württemberg bereits am 24.10.2018 in Ostwürttemberg, Heilbronn-Franken, Donau-Iller, Bodensee-Oberschwaben und Schwarzwald-Baar-Heuberg statt. In Rheinland-Pfalz erfolgte die Umstellung am 28.11.2018 in den Regionen Eifel, Mosel-Saar, Pfalz und Kaiserslautern. Hier gibt es alle wichtigen Informationen zur Umstellung.

Dauer

Vielfältiger Programm-Mix in HD

DVB-T steht für digitales Antennenfernsehen, das seit mittlerweile 13 Jahren einfachen, kostengünstigen und auch portablen Fernsehempfang ermöglicht. Ab Herbst 2018 werden verschiedene Regionen in Baden-Württemberg (24.10.2018)  und Rheinland-Pfalz (28.11.2018) an das digitale Antennenfernsehen angeschlossen.

Seit dem 29. März 2017 wird in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg auf das neue digitale Antennenfernsehen umgestellt. Der Grund hierfür ist die Förderung des Breitbandinternetausbaus in den ländlichen Regionen. Die Bundesregierung hat dazu beschlossen, einen Teil der bisher für DVB-T genutzten Übertragungsfrequenzen auf den Mobilfunk umzuwidmen. Gleichzeitig war auch der alte DVB-T-Standard ausgereizt. Um zukunftsfähig zu bleiben, setzt die ARD daher auf den Nachfolgestandard DVB-T2 HD.

Die Programme können im Großraum Stuttgart und Reutlingen, in der Region Pforzheim, im Enzkreis, in Teilen des nördlichen Schwarzwalds und des Kraichgaus, in der Region Mittlerer Oberrhein, im Rhein-Neckar- und Rhein-Main-Gebiet sowie in der Vorderpfalz und in Teilen der Südpfalz seit März 2017 empfangen werden.

Kanalwechsel beim Antennenfernsehen DVB-T2 HD

Bitte beachten Sie: in der Nacht zu Mittwoch, dem 28. November 2018 wurden in Baden-Württemberg in den Regionen Baden-Baden und Pforzheim, im Rhein-Main Gebiet sowie im Saarland verschiedene Sendefrequenzen des digitalen Antennenfernsehens DVB-T2 HD umgestellt. Betroffen waren je nach Region die ARD Programme, die Dritten Programme sowie die Programme des ZDF. Um weiterhin alle Programme empfangen zu können, müssen die Zuschauer nach erfolgtem Wechsel für untenstehende Senderstandorte ab dem 28. November 2018 einen Suchlauf an ihrem Empfangsgerät durchführen.

Am Senderstandort Baden-Baden Fremersberg, wechselten die Dritten Programme von Kanal 28 auf Kanal 39 sowie die ZDF Programme von Kanal 46 auf Kanal 33.

Am Senderstandort Pforzheim Langenbrand, wechselten die ZDF Programme von Kanal 46 auf Kanal 33.

An den Senderstandorten Darmstadt, Frankfurt, Gr. Feldberg und Hohe Wurzel wechselten die ARD Programme von Kanal 39 auf Kanal 42.

Am Senderstandort Göttelborner Höhe, wechselten die ARD/Dritten Programme von Kanal 42 auf Kanal 46.

Am Senderstandort Saarbrücken Schoksberg, wechselten die ZDF Programme von Kanal 55 auf Kanal 37.

Die dritte Ausbaustufe im Herbst

Im Zuge der sogenannten dritten Ausbaustufe des digitalen Antennenfernsehens wurden im Sendegebiet des Südwestrundfunks einzelne Senderstandorte auch abgeschaltet. Während die Sender Aalen, Heilbronn Weinsberg, Waldenburg Ulm, Ravensburg Höchsten und Donaueschingen mit DVB-T2 HD bereits in Betrieb gegangen sind, endete zeitgleich die bisherige DVB-T Ausstrahlung an den Standorten Bad Mergentheim, Geislingen Oberböhringen und Raichberg. Ebenso wurden die ehemaligen DVB-T-Standorte Haardtkopf, Kettrichhof, Saarburg und Weinbiet abgeschaltet, während die Sender Eifel, Trier Petrisberg, Donnersberg und Kaiserslautern Dansenberg ans digitale terrestrische Antennenfernsehen angeschlossen wurden.

Nach der Umstellung können in den DVB-T2 HD-Sendegebieten des SWR folgende öffentlich-rechtlichen und privaten Programme in HD-Qualität empfangen werden:

Logos der Sender, die über DVB-T2 zu empfangen sind (Foto: ard-foto s1, ARD Digital)
ard-foto s1 ARD Digital

Während die öffentlich-rechtlichen Sender frei, also ohne Zusatzkosten, empfangbar sind, sind über den Plattformbetreiber freenet TV die privaten Programme gegen eine Monatsgebühr in Höhe von 5,75 Euro pro Gerät empfangbar (Stand Januar 2017).

Hinweis: Die Empfangsprognose der privaten Sender kann vom Empfang der öffentlich-rechtlichen Sender abweichen!

FAQs zum digitalen Antennenfernsehen DVB-T2 HD

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