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Prix Italia „Waffen für Mexiko“ für internationalen Preis nominiert

Die SWR-Multimedia-Dokumentation „Waffen für Mexiko“ - in Ko-Produktion mit dem Bayerischen Rundfunk - ist für den renommierten Preis Prix Italia nominiert.

Die Web- Dokumentation von den Redakteuren Katja Beck (SWR), Patricius Mayer (BR) und Daniel Harrich (diwafilm) zeigt, wie deutsche Sturmgewehre in mexikanische Krisenregionen geliefert wurden und dort Teil eines der größten Kriminalfälle Mexikos wurden: Der Verschleppung von 43 Studenten der Hochschule Ayotzinapa.

In der Kategorie Web sind vier weitere Multimedia-Dokumentationen nominiert, unter anderem eine Reportage des MDR zum gleichnamigen Fernsehfilm „Nackt unter Wölfen“.

Die 68. Preisverleihung findet am Sonntag, 2. Oktober, auf Lampedusa statt. Die Insel zwischen Afrika und Sizilien wurde bewusst gewählt, um den Fokus der internationalen Medien auf die Situation der Flüchtlinge vor Ort zu lenken.

Der Prix Italia gilt als eine der bedeutendsten internationalen Auszeichnungen für Radio, Fernsehen, Internet. Öffentlich-rechtliche und private Radio- und Fernsehstationen aus 45 Ländern sind Partner und ständige Mitglieder des Prix Italia. Die Organisation und Geschäftsführung hat die italienische Rundfunkanstalt RAI.