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Mexikanische Soldaten überprüfen ein Flugzeug

Die Macht der Kartelle Drogenkrieg in Mexiko

Der mexikanische Präsident Felipe Calderón erklärte 2006 dem organisierten Verbrechen den Krieg. Seither sind Schätzungen zufolge bis zu 100.000 Menschen getötet worden, die Anzahl der Drogenkartelle hat sich vervielfacht und die Frontlinien sind bis zur Unkenntlichkeit verschwommen: Das Militär und die Polizei bekämpfen die Drogenkartelle, die Drogenkartelle bekämpfen sich gegenseitig und die Bürger resignieren oder greifen vielerorts selbst zu den Waffen, um sich in Bürgerwehren vor den Kartellen und der korrupten Polizei zu schützen.

Was macht die Drogenkartelle so mächtig? Warum ist der Staat so hilflos - und korrupt? Und wie geht die mexikanische Gesellschaft mit der allgegenwärtigen Gewalt um? Reportagen und Artikel aus dem ARD-Programm beschäftigen sich mit den Hintergründen.

Mexikanische Spezialeinheiten präsentieren verhaftete Drogenbosse

23.6.2012 | SWR2

Die Unterwelt - Was tun gegen organisierte Kriminalität?

In Mexiko wird der Krieg gegen das organisierte Verbrechen offen geführt. Der Staat hat die Armee in den Kampf gegen die Drogenmafia geschickt - bislang vergeblich.