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Lichterkette

Massenmord in Mexiko Die 43 verschwundenen Studenten von Iguala

Im September 2014 wird eine Gruppe mexikanischer Studenten auf dem Weg zu einer Demonstration von der Polizei angegriffen. Mehrere Passanten und Studenten sterben im Kugelhagel, 43 weitere werden offenbar im Auftrag des Bürgermeisters von Iguala von der Polizei verschleppt und an Mitglieder eines Drogenkartells ausgeliefert. Diese gestehen später, die Studenten ermordet und die Leichen verbrannt zu haben. Die Überreste wurden allerdings nie gefunden und die Einzelheiten des Tathergangs sind bis heute unklar. Im September 2015 stellt eine internationale Expertengruppe einen Bericht vor, in dem sie die offiziellen Ermittlungen der mexikanischen Behörden als unhaltbar zurückweisen.


Warum klären die Behörden das Massaker nicht auf? Wie gehen die Hinterbliebenen und die mexikanische Gesellschaft mit dem Verbrechen um? Und warum wurden die Studenten überhaupt von der Polizei angegriffen? Reportagen und Artikel aus dem ARD-Programm beschäftigen sich mit den Hintergründen.