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Zwei hintereinander fahrende Kampfpanzer Leopard 2

Zehn Fakten über deutsche Rüstungsexporte Waffen made in Germany

Ob Sturmgewehre oder U-Boote, Waffen und Kriegsgerät aus Deutschland sind auf der ganzen Welt begehrt. Die Ausfuhr von Rüstungsgütern wird durch Regeln und Gesetze kontrolliert, mehrere Ministerien und Ausschüsse sind damit befasst. Zehn Fakten-Stichworte liefern Antworten, um das komplexe Thema besser zu verstehen.

Welche Arten von Rüstungsgütern gibt es?

Der Rüstungsexportbericht der Bundesregierung unterscheidet zwischen Kriegswaffen und "sonstigen Rüstungsgütern". Das Kriegswaffenkontrollgesetz definiert Kriegswaffen sachlich und abstrakt als "Gegenstände, Stoffe und Organismen, die geeignet sind, allein, in Verbindung miteinander oder mit anderen Gegenständen, Stoffen oder Organismen Zerstörungen oder Schäden an Personen oder Sachen zu verursachen und als Mittel der Gewaltanwendung bei bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Staaten zu dienen." Darunter fallen Waffen wie Handgranaten, Maschinengewehre und Panzerfäuste bis hin zu Kriegsschiffen, Kampfflugzeugen und Flugabwehrraketen.

Als "sonstige Rüstungsgüter" gelten hingegen nichttödliche oder besser gesagt: nicht zum Töten entwickelte militärische Ausrüstungen wie ballistische Schutzwesten, Nachtsichtgeräte und Minenräumfahrzeuge oder militärische Software, Simulatoren und Brennstoffe. Und vieles mehr. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) führt eine detaillierte 30-seitige Ausfuhrliste, die alle Arten von Rüstungsgütern beschreibt.