17.10.1977

Funksprechverkehr mit der entführten Lufthansa-Maschine "Landshut"

Stand
Autor/in
SWR2 Archivradio

Ein arabisches Terrorkommando hat die Lufthansa-Maschine "Landshut" entführt, um RAF-Mitglieder freizupressen. Der Chef der Entführer verhandelt per Funk mit den deutschen Verhandlungspartnern. Die Sonderheit GSG9 befreit die Geiseln.

Audio herunterladen (92,5 MB | MP3)

Genaue Herkunft der Mitschnitte ungeklärt

Die Tonaufzeichnung des Sprechfunkverkehrs zwischen dem Chef der Entführer, Mahmud Shadid, und den Vertretern der somalischen und der Bundesregierung, sind 100 Minuten lang. Dieses im Tower von Mogadischu mitgeschnittene Dokument befand sich auf zwei Tonhandspulen im Archiv des WDR. Die Herkunft ist ungeklärt. Sehr wahrscheinlich kamen die Bänder aus dem WDR-Studio in Bonn, der damaligen Bundeshauptstadt. Die Mitarbeiter des Studios hatten gute Verbindungen zur Schmidt-Regierung. Für das SWR2 Archivradio wurden die Bänder digitalisiert und sind nun in einem Stück zu hören.

Die deutschen Verhandlungspartner (der Polizeipsychologe Wolfgang Salewski, der Interim-Botschafter Michael Libal und andere) verkünden Mahmud Shadid die frohe Botschaft, dass die Bundesregierung eingewilligt habe, die in deutschen Gefängnissen einsitzenden Häftlinge (Baader, Ensslin etc.) freizulassen und nach Mogadischu auszufliegen. Sie seien in Kürze unterwegs, es müsse nur noch ein Flug gechartert werden.

Der Entführer am Funkgerät spricht gegen Ende immer mehr, während die Antworten vom Tower immer magerer werden ("Roger"). In Wirklichkeit mussten die Behörden Zeit gewinnen, damit sich die Sondereinheit GSG 9 dem Flugzeug im Schutze der Dunkelheit unbemerkt nähern konnte. Kurz nach Mitternacht bricht der Mitschnitt des Funkverkehrs ab, die Sondereinheit griff zu, die Geiseln wurden befreit. In derselben Nacht brachten sich die Gefangenen in Stammheim um.
Der Originalton ist teilweise schwer verständlicher Sprechfunk und komplett in Englisch. Hier ein rohes Transkript, übersetzt ins Deutsche.

Transkript des Funkverkehrs zwischen Tower und Entführer

2’30
Mogadischu Control Tower meldet sich: "Ich soll Sie hiermit darüber informieren, dass bald eine Lufthansa-Maschine mit hohen deutschen Regierungsmitgliedern hier landen wird.“ Mahmud: „Ich habe Forderungen." Tower: "Die müssen Sie der Delegation stellen. So lange müssen Sie warten." – "Vielen Dank."
Mahmud entwickelt Anweisungen: "Nur jeweils eine Person der Delegation darf sich dem gekaperten Flugzeug nähern." usw.

7’00
Mahmud sagt, solange die deutschen "Kameraden" nicht aus den deutschen Gefängnissen frei sind, gibt es keine Verhandlungen.
Michael Libal hält ihn hin. "Melden uns in 5-10 Minuten wieder." Mahmud setzt der deutschen Delegation die Frist von 2 Stunden. General Abdullahi (Polizeichef Somalia) im Tower zu Mahmud: "Die deutsche Regierung hat Ihre Vorbedingung nicht akzeptiert und fordert, dass Sie zunächst die Passagiere und Crew freilassen. Niemand solle leiden." Mahmud: "Wir werden das Flugzeug um 2 Uhr Ortszeit hochgehen lassen, also in 1 Stunde 34 Minuten."
13’00: General: "Wir weisen darauf hin, dass Sie hier auf unserem Staatsgebiet landen durften, und wir fordern, dass Sie die Flugzeuginsassen freilassen, und zwar aus humanitären Gründen, weil sie mit dem Fall nichts zu tun haben."
Mahmud: "Wir sprengen das Flugzeug in 1 ½ Stunden. Die Geiseln sind nicht normale Menschen, sondern gehören dem Regime Deutschlands an."

19’30
Stewardess Gaby Dillmann beschreibt den schlechten Zustand der Geiseln. Sie will ihren Bruder und ihren Vater sprechen. "Bitte helft uns!"

22’00
Der somalische Minister of Transport. 2Im Namen des Präsidenten der somalischen demokratischen Republik sagen wir Ihnen: Wir wollen niemanden verletzen. Sie müssen die Geiseln freilassen, dann sehen wir, wie wir Ihnen helfen können." Mahmud: "In 1 Stunde 10 Minuten sprengen wir die Maschine. Das ist meine Nachricht an die Präsidenten.“ Der Minister: „Sie sind Gast in unserem Land, also verhalten Sie sich entsprechend!"

29’00: Somalisches Regierungsmitglied: "Wir haben mit der deutschen Delegation gesprochen, sie ist unterwegs, es ist für Deutschland eine schwierige Situation. Wir lassen es nicht zu, dass Sie auf unserem Boden Geiseln töten. Sie müssen die Deadline um mindestens 24 Stunden verlängern."

Mahmud: "Wir können jetzt nichts mehr daran ändern. In 27 Minuten sprengen wir. Wir wollen kein Blutvergießen. Aber wenn das westdeutsche Regime unserer Forderung nicht nachkommt, müssen wir so handeln. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Wir ziehen am selben Strang, indem wir den internationalen Imperialismus bekämpfen. Wir können mit dem somalischen Präsidenten verhandeln, aber das faschistische imperialistische Deutschland ist etwas anderes."
Regierungsmitglied: "Bieten Sie uns Alternativen an!"

Mahmud: "„Nur die Nachricht, dass wir die Maschine in 23 Minuten hochgehen lassen."
Regierungsmitglied: "Wir haben keine Macht über die Dinge, aber wir können zwischen der Deutschen Regierung und Ihnen versuchen zu vermitteln."

Mahmud: „Weil wir nichts von den deutschen Behörden gehört haben, und nach Rücksprache mit meinen Kameraden – denn wir fällen Entscheidungen gemeinsam –, bleibt uns keine Wahl, als die Maschine in 20 Minuten zu sprengen. Schuld am Tod aller wird dann das faschistische imperialistische Deutschland sein.“

Tower: "Nachdem Sie in 15 Minuten sprengen wollen, geben Sie uns jetzt eine halbe Stunde extra Zeit, um das Gebiet um das Flugzeug herum zu räumen."

Mahmud: "Für das somalische Volk akzeptiere ich diese halbe Stunde, für die deutschen Behörden täte ich das nicht. Fangen Sie mit der Räumung jetzt an, damit ich sehe, dass ich die Deadline auf 30 Minuten verlängere."

40’00
Tower: "Jetzt würde ein Deutscher gern mit Ihnen reden. Wären Sie so nett, sich mit ihm zu unterhalten?" Mahmud: "Für das somalische Volk, ja." Walter Marmeid (oder so ähnlich): "Ich habe eine wichtige Nachricht für Sie. Ich werde sehr langsam sprechen. Over." Mahmud: "Vertreter des faschistischen imperialistischen deutschen Regimes, lesen Sie Ihre Nachricht vor!" Deutscher Beamter: "Wir haben hier einen hochrangigen deutschen Politiker, den Staatsminister von Kanzler Helmut Schmidt. Er hatte ein ausführliches Gespräch mit Präsident Siad über die augenblickliche Situation. Verstehen Sie mich soweit?" Mahmud: "Ich kann Sie gut verstehen." Deutscher: "Der Deutsche Kanzler möchte mit Ihnen telefonieren. Aber die Herstellung der Verbindung geht nicht so schnell. Verstanden?" Mahmud: "Verstanden." Deutscher: "Wegen der Kommunikation zwischen seiner Exzellenz in Somalia, unserem Staatsminister und der deutschen Regierung dauert alles. Die beiden Stellen haben aus technischen Gründen noch nicht miteinander sprechen können." Mahmud: "Wenn das nicht innerhalb einer halben Stunde passiert, ist es zu spät." Deutscher: "Warten Sie kurz." Mahmud: "Haben Sie inzwischen alles um das Flugzeug herum geräumt, was dem somalischen Volk gehört?" Tower: "Wir brauchen dafür noch eine halbe Stunde." Mahmud: "Beeilen Sie sich." Tower: "Sagen uns eine halbe Stunde zu!" Mahmud: "Dafür muss ich erst mit meiner Einheit sprechen."

47’00
Tower: "Darf ich Sie freundlich bitten, mit einem Repräsentanten der deutschen Regierung zu sprechen?" Michael Libal: "Können Sie mich verstehen?" Mahmud [laut]: "Jetzt reden Sie schon. Ich kann Sie gut verstehen, denn meine Ohren funktionieren noch!" Deutscher: "Die wichtige Nachricht ist, dass die deutschen Gefangenen, deren Freilassung Sie verlangen, aus dem deutschen Gefängnis geholt wurden und jetzt in Fahrzeugen zum Flughafen unterwegs sind, um nach Mogadischu ausgeflogen zu werden. Die Flugzeit ist lang, und sie ist noch länger geworden, wegen Ihrer Aktion hier. Die Gruppe wird frühestens morgen früh hier ankommen. Wenn Sie Nahrung benötigen, teilen Sie es uns mit." Mahmud [wütend]: "Sie vom faschistischen imperialistischen Regime verlangen von mir, Captain Mahmud, Ihnen noch mehr Zeit einzuräumen?" Deutscher: "Genau das verlangen wir, weil die Maschine erst morgen früh ankommen kann." Mahmud: "Wie groß ist die Entfernung?" Deutscher: "Exakt 7000 Meilen." Mahmud: "Sie müssen mir nichts erzählen, denn ich kenne die Entfernung zwischen Mogadischu und Westdeutschland sehr gut."

53’00
Mahmud: "Wie viel Uhr ist es jetzt? 5.25 Uhr Ortszeit. Sie verlangen, dass ich die Deadline auf nächsten Morgen 6 Uhr verschiebe?" Deutscher: "Nein, ich sage nur, dass das Flugzeug hierher fliegt, vielleicht kommt es früher an, dann umso besser. Aber wir wissen nicht genau, wann es ankommt." Mahmud: "Wir haben keine Beweise, dass Ihr Flugzeug kommt. Ich sage Ihnen nur: Wenn Sie denken, die Passagiere kommen frei, träumen Sie." Deutscher: "Wir nehmen Sie sehr ernst. 6 Uhr morgen wäre für uns okay."

59’00
Tower ruft Mahmud mehrmals, keine Antwort. Dann Mahmud: "Wir haben herausgefunden, dass die Distanz nur 3000 Meilen ist. Wenn ich das richtig ausrechne, ist ein Flugzeug dafür 7 Stunden unterwegs." Deutscher (vermutlich Libal): "Wenn ich Sie recht verstehe, geben Sie uns jetzt 10 Stunden von 14 Uhr GMT? Das wäre dann 3 Uhr 30 (nachts) hier?" Mahmud [rechnet]: "Ja, das wäre dann 3 Uhr 30." Deutscher: "Im Namen der deutschen Regierung bedanke ich mich für die Verlängerung Ihrer Deadline." Mahmud: "Das habe ich nicht für Ihre Regierung getan, sondern für die befreiten Gefangenen. Ich vertraue, vertraue, vertraue Ihnen hier. Verstehen Sie mich?"

Deutscher: "Ich kann Sie gut hören, und ich verstehe Ihren Standpunkt. Uns besorgt das Schicksal der Crew und der Passagiere in unserem Flugzeug. Deswegen: Wenn wir Essen, Getränke, Medikamente bringen, etwas für die Hygiene und die Toiletten tun können, teilen Sie es uns mit." Mahmud: "Die Leute liegen hier auf dem Boden, quer über den Sitzen, und wenn das Flugzeug in Stücke fliegt, brauchen sie doch nichts mehr zum Essen!" Deutscher: "Ja, aber in der Zwischenzeit müssen sie doch Hunger und Durst haben." Mahmud: "Wir kümmern uns um die Passiere besser als Ihre deutsche Regierung. Ende."

Offenbar steht hier eine auf dem Mitschnitt nicht enthaltene Forderung der Entführer im Raum, auch in türkischen Gefängnissen einsitzende Terroristen zu entlassen und zusammen mit den deutschen nach Mogadischu zu fliegen.

1’08’00
Libal: "Wir müssen Ihnen etwas zur Frage der Gefangenen in türkischen Gefängnissen sagen. Die Bundesregierung hat keine Möglichkeit, Gefangene im Ausland freizulassen. Der Flug aus Deutschland kann allein schon wegen Ihrer engen Deadline nicht über Istanbul erfolgen. Sie können Ihre Geiseln nicht dafür verantwortlich machen, dass die deutsche Regierung keine Gefangenen im Ausland freilassen kann." Mahmud: "Kann ich mit dem türkischen Botschafter sprechen?" Tower: "Warten Sie kurz." Libal: "Wir haben jetzt neue Informationen aus Deutschland. Der Flug mit den Gefangenen ist in der Vorbereitung. Wir können Ihnen den Flugplan, der in Kürze erstellt wird, mitteilen. Außerdem haben wir eine Antwort auf Ihre Frage nach dem türkischen Botschafter. Wollen Sie sie hören?" Mahmud: "Ja bitte." Libal: "Es befindet sich im Moment kein offizieller Vertreter der türkischen Regierung in Mogadischu. Der türkische Botschafter in Somalia ist in Jidda zu Hause. Mit ihm versuchen wir, eine Verbindung herzustellen." Mahmud [müde]: "Ja bitte. Und halten Sie mich auf dem Laufenden über den Flug aus Deutschland."

1’14’00
Mahmud: "Können Sie mir den Vertreter des deutschen Regimes geben?" Tower: "Er ist gerade unten, wir rufen ihn." Libal: "Ich hörte, Sie wollten mich etwas fragen? Wir haben die Nachricht, dass um 19.20 GMT eine Maschine aus Deutschland losgeflogen ist und in Mogadischu um 4.08 Uhr GMT landen müsste. Wir erwarten von Ihnen jetzt klare Angaben, wie der Geiselaustausch von statten gehen soll." Mahmud: "Warum dauert das so lang?" Libal: "Sie haben recht, es dauerte länger als erwartet. Es hängt damit zusammen, dass die Gefangenen in verschiedenen deutschen Gefängnissen untergebracht waren und man sie erst aufsammeln musste." Mahmud: "Dann waren ja alle Angaben, die Sie zuvor gemacht haben, völlig falsch." Libal: "Was soll ich Falsches gesagt haben?" Mahmud: "Ihre GMT-Zeiten waren falsch, und ich wusste nichts davon, dass die Gefangenen erst zusammengeführt werden mussten." Libal: "Ich hatte Ihnen gesagt, dass die Gefangenen ausgeflogen werden. Und jetzt haben wir eben Bescheid bekommen, dass die Maschine um 19.20 Uhr in Deutschland gestartet ist." Mahmud: "Sie haben doch gesagt, dass alles für den Abflug bereit war."

Libal: "Ich habe nicht gesagt, dass die Gefangenen eingesammelt waren, sondern dass sie erst eingesammelt werden müssen. Wir können von hier aus nicht sehen, was es da an logistischen Hindernissen gegeben hat und müssen auf die Informationen aus Deutschland vertrauen." Mahmud: "Sagen Sie mir nochmal, wann die Maschine ankommt." Libal: "Nach unseren Informationen um 04.08 Uhr GMT." Mahmud: "Ich will noch jemanden von der somalischen Regierung sprechen." Tower: "Warten Sie. General Abdullahi … ist jetzt bereit, mit Ihnen zu sprechen." Mahmud weiß nicht so recht, was er sagen soll, fragt dann nach dem Flugzeug. General: "Hat den Jemen um 19.22 Uhr verlassen."

1’27‘00
Libal: "Sie haben mich rufen lassen. Was kann ich für Sie tun?" Mahmud: "Bringen Sie mich bitte aufs Laufende, was den Kontakt zum türkischen Botschafter in Jidda angeht." Libal: "Wir haben das versucht, aber wegen technischer Schwierigkeiten konnten wir bisher niemanden telefisch erreichen." Mahmud: "Übrigens (By the way) bereite ich gerade die Modalitäten für den Gefangenenaustausch vor." Libal: "Sobald das Flugzeug nach der Zwischenlandung in Kairo wieder in der Luft ist, sprechen wir über die Modalitäten des Austauschs." [Etwas später]: "Die Maschine [mit den RAF-Gefangenen] wird Kairo um 23.15 GMT verlassen. Wiederholen Sie das bitte." Mahmud: "Kairo 23.15 Uhr." Libal: "Dann würde ich mit Ihnen jetzt gern besprechen, wie wir den Geiselaustausch handhaben." Mahmud: "Das bespreche ich mit einem somalischen Offizier." Tower: "Der General ist unterwegs und gleich da." Mahmud entwickelt nun Ideen, wozu auch "ein völlig leeres Flugzeug" gehört. Großes Durcheinander im Tower, als würde ihm keiner mehr zuhören. Weiter Monolog Mahmuds.

Nur noch "Roger" kommt aus dem Tower zurück. Dann reißt der Funkverkehr ab.

1.6.1972 Verhaftung der RAF-Mitglieder Andreas Baader, Holger Meins und Jan-Carl Raspe

1.6.1972 | Hunderte Schüsse sollen gefallen sein, als am 1. Juni 1972 die Polizei im Frankfurter Nordend drei Mitglieder aus dem harten Kern der "Roten Armee Fraktion" festnahm: Andreas Baader, Holger Meins und Jan-Carl Raspe. In den Wochen zuvor hatte die Terrorgruppe eine Reihe von Anschlägen verübt.
Baader saß 1970 schon einmal im Gefängnis, war aber mithilfe der Journalistin Ulrike Meinhof befreit worden und hielt sich seitdem im Untergrund auf bzw. zusammen mit anderen Angehörigen der Terrorgruppe in Jordanien, wo sie wiederum bei palästinensischen Terroristen Waffentraining bekamen. Zurück in der Bundesrepublik verüben sie 1972 zahlreiche Bombenanschläge – auf das Hauptquartier der US-Streitkräfte in Frankfurt und Heidelberg, auf Polizeistationen, auf die Zentrale des Axel-Springer-Verlags in Hamburg.
Welche Bedeutung die Festnahme von Baader, Meins und Raspe hat, zeigt sich auch darin, wie ausführlich die Nachrichten des Südwestfunks und die unmittelbar anschließende Sondersendung darauf eingehen. Sie unterstützen auch die weiteren Fahndungsaufrufe der Polizei.

19.6.1972 Bundesanwaltschaft zur Verhaftung von Ulrike Meinhof

19.6.1972 | Ulrike Meinhof wurde heute verhaftet. Die Staatsanwaltschaft grübelt über einem verschlüsselten Brief von Gudrun Ensslin an Ulrike Meinhof. | RAF

Stand
Autor/in
SWR2 Archivradio