Team SWR Kultur

Wilm Hüffer

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Wilm Hüffer, SWR2 Moderator und Redakteur

War das schön, als kleiner Junge in den Kassettenrekorder zu krähen. Mit verstellter Stimme Mariacron-Werbung zu krächzen, Wum und Wendelin zu imitieren oder Telefonstreiche zu spielen. Ja, das liegt schon etwas zurück… Und natürlich wusste ich damals nicht, dass ich später beim Radio arbeiten würde. Aber eines wusste ich: dass es kaum Spannenderes gibt als Stimmen – und über etwas Spannendes zu sprechen.

Radio ist emotional. Wir entscheiden innerhalb von Sekunden: Höre ich hin, oder höre ich weg? Ist das interessant oder langweilig? Und ich möchte, dass es interessant ist. Für die Hörerinnen und Hörer. Aber auch für die Leute, mit denen ich spreche, aus der Politik, aus der Kultur oder Wissenschaft. Dass sie sich ernstgenommen, aber auch gefordert fühlen. Denn dann liefere ich die bestmögliche Information. Und das versuche ich jeden Tag neu.

Ich moderiere den Morgen bei SWR Kultur, von sechs Uhr bis halb neun. Manchmal auch den Abend ab halb sieben. Ich spreche in SWR Kultur über Philosophie und politische Literatur. Und manchmal übernehme ich kleine Gastrollen im Rätsel der Matinee, als brüllender Riese, nörgelnder Ehemann oder als Dealer an der Straßenecke.

Beiträge von und mit Wilm Hüffer

Gespräch Zwischen Hoffnung und Resignation: Start der re:publica in Berlin

Die digitale Gesellschaft schwanke derzeit zwischen Hoffnung und Resignation, sagt Markus Beckedahl, Mitbegründer und kuratorischer Leiter der re:publica.

SWR Kultur am Morgen SWR Kultur

Gespräch Neue Sichtweisen auf ein präsentes Körperteil – Anthologie „Brüste“ von Linus Giese und Miku Sophie Kühmel

Brüste werden angeschaut, kommentiert, in der Werbung und im Film oft sexualisiert. Neue Sichtweisen möchte die Anthologie „Brüste“ geben.

SWR Kultur am Morgen SWR Kultur

Handlungsempfehlungen der Wikimedia Foundation Lernen in Zeiten von ChatGPT: Besser Open-Source-Alternativen benutzen

Wie verändert Künstliche Intelligenz die Bildung? Wie sollte das Bildungswesen auf diese Herausforderung reagieren? Dazu hat die Wikimedia Foundation, Trägerorganisation des Online-Lexikons Wikipedia, zehn Handlungsempfehlungen für offene KI-Anwendungen erarbeitet.

SWR Kultur am Morgen SWR Kultur

Ausstellung zu künstlicher Intelligenz „(A)I Tell You, You Tell Me“ – Interaktive KI-Ausstellung im ZKM Karlsruhe

„(A)I Tell You, You Tell Me“. Drei Begegnungen für Menschen und Maschinen. Eine Austellung im ZKM Karlsruhe.

SWR Kultur am Abend SWR Kultur

Gespräch Bianka Hadler und Sonja Voß-Scharfenberg und ihr Buch vom Altsein

Bianka Hadler und Sonja Voß-Scharfenberg haben gemeinsam ein Buch über das Altern geschrieben. Wenn sie daraus in Buchhandlungen lesen, sind die Räume rappelvoll. Alter, Pflege, Abhängigkeit von anderen- das scheint viele Menschen zu beschäftigen.

SWR Kultur am Abend SWR Kultur

Aus SWR2 wird SWR Kultur Ein neuer Name, doch die Qualität bleibt

Auch wenn der Name SWR Kultur neu ist, bleibe die gewohnte Vielfalt und Qualität des SWR2-Programms erhalten, sagt Programmchef Wolfgang Gushurst.

SWR Kultur am Morgen SWR Kultur

Buchkritik Mit Wiglaf Droste die Welt in Schach halten: Eine Biografie zum fünften Todestag

In der Biografie „Die Welt in Schach halten“ von Christof Meueler erzählen viele Wegbegleiter von ihren Erlebnissen mit Wiglaf Droste. Eine faszinierende Chronik.

SWR2 Aktuell SWR2

Gespräch Journalist Lamby über Wolfgang Schäubles Memoiren: „Er wusste sehr viel mehr“

Gut drei Monate nach dem Tod Wolfgang Schäubles erscheinen dessen Memoiren unter dem schlichten Titel „Erinnerungen“. Nach der Lektüre meint der Journalist Stephan Lamby: Den CDU-Mann als „unvollendeten Politiker“ zu benennen sei falsch.

SWR2 am Morgen SWR2

Fünfter Todestag des Autors und Kolumnisten Haudrauf Wiglaf Droste: Warum es einen wie ihn nicht mehr gibt

Wiglaf Droste war ein begnadeter Autor. Er wetterte gegen alles, was platt ist. Hätte dieser Haudrauf in den Shitstorms der Gegenwart noch eine Chance? Die Antwort: Eher nein.

Medizin der Zukunft Keine Dystopie: Vierte „Charité“-Staffel spielt im Jahr 2049

„Wir waren bemüht, keine Dystopie zu erzählen“, sagt Tanja Bubbel, eine der beiden Drehbuchautorinnen der neuen Staffel der Serie „Charité“ im Gespräch mit SWR Kultur: „Uns ist in Gesprächen mit Medizinerinnen und Medizinern schnell klar geworden, dass es große Fortschritte gibt in der Medizin", das hätten sie darstellen wollen.
Blick in die Zukunft, aber kein Science Fiction
Der Unterschied zu den ersten drei Staffeln der erfolgreichen ARD–Serie Charité: „Wir konnten nicht zurückschauen in die Geschichte und uns an historischen Figuren orientieren." Die Autorin betont aber, herausgekommen sei „kein Science Fiction, wir haben solide recherchiert, was möglich sein wird in naher und ferner Zukunft". Vieles werde besser sein, und der Fokus sei darauf gerichtet, welche Heilungschancen es in Zukunft geben könnte und geben wird.
Mit Blick auf aktuelle Probleme des Gesundheitswesens erklärt Tanja Bubbel, in diesem Punkt sei man utopisch gewesen, die Digitalisierung werde vorangetrieben, Patientenakten aus Papier gebe es nicht mehr. Ärztinnen und Ärzte in der Charité im Jahr 2049 hätten mehr Zeit für ihre Patienten und deren Probleme.

SWR2 am Morgen SWR2

Kann man Erinnerungen glauben? Neuer SWR Podcast „Opa, lass reden!“ erforscht die Familiengeschichte in der Nazizeit

Stimmt das, was Opa aus der Nazizeit erzählt? Erinnerungen seien immer auch trügerisch, sagt die Historikerin Dorothee Wierling.

SWR2 am Morgen SWR2

Gespräch Neue Schröder-Doku: „Mehr Themen als nur die Putin-Freundschaft"

Gerhard Schröder, der am 7. April 80 Jahre alt wird, steht im Mittelpunkt der ARD Dokumentation „Außer Dienst? Die Gerhard Schröder Story“. Diese begleitet ihn und seine Frau Soyeon Schröder-Kim über mehrere Monate bei von Schröder ausgesuchten Anlässen. Schröder habe trotz des negativen Medienechos der Dokumentation zugestimmt, so Autor Lucas Stratmann im Gespräch mit SWR Kultur.

SWR2 am Morgen SWR2

Gespräch Buch „Das 21. Jahrhundert" von Popdenker Diedrich Diederichsen – Vorzeitige Bilanz künftiger Tendenzen

Wenn jemand einem Buch den Titel „Das 21. Jahrhundert“ gibt, ehe ein Viertel des Jahrhunderts vergangen ist, dann ist das – was? Der Poptheoretiker und Kunstwissenschaftler Diedrich Diederichsen ist dieses Wagnis eingegangen.

SWR2 am Morgen SWR2

ARD Thementag #unsereErde Der Preis der Rohstoffe: Filmregisseur Daniel Harrich über „Am Abgrund“

Der Spielfilm „Am Abgrund“, der im Rahmen des ARD-Thementags „#unsereErde – Kampf um Rohstoffe“ gezeigt wird, beschäftigt sich mit korrupten Politikern und dem Kampf um Rohstoffe.

SWR2 am Morgen SWR2

Gespräch Gegen die Wut der Bauern – Mehr Subventionen für kleine Betriebe, mehr Ehrlichkeit in der Sache

Die Landwirte hätten das Gefühl, dass die Politik die Tierhaltung in Europa komplett abschaffen will, kritisiert Autor Reinhard Kaiser-Mühlecker. Dagegen müsse man sich als Landwirt aussprechen.

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