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Kochen mit Genussforscher Prof. Thomas Vilgis: Mutzenmandeln

Stand
Autor/in
Mareike Gries

Fasnetküchle, Krapfen, Kreppel, Kräppel, Berliner oder Puffel. Die Bezeichnung für die Gebäckkugel, die gerade in der sogenannten fünften Jahreszeit, dem Fasching oder Karneval, Konjunktur hat ist ebenso vielfältig wie die Zubereitung. Ob aus Hefe- oder Rührteig, ob mit Erdbeer- oder Aprikosenmarmeladenfüllung, ob rund oder oval.

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Eine besondere Variante sind die Mutzenmandeln, mit denen sich die Narren den Kölner Karneval versüßen. Denn sie sind der ideale Snack für zwischendurch: Die süße Masse aus Mandeln, Mehl, Eiern, Rum, Zucker und Butter ist fettig genug, um einem Kater vorzubeugen, wie viele behaupten und klein genug, um mit ein, zwei Bissen verspeist zu werden.

Rezept: Mutzenmandeln (klassisches Rezept)

Zutaten:
60g Butter 
100 g Zucker 
4 Eier 
2 Esslöffel Rum 
500 g Mehl 
125 g gemahlene süße Mandeln 

Zubereitung: 
Ausreichend Butterschmalz (oder erhitzbares Frittieröl) zum Ausbacken
Puderzucker zum Bestreuen
Butter, Zucker, Eier und Rum schaumig schlagen
Nach und nach Mehl und Mandeln rühren und 30 Minuten ruhen lassen
Den Teig etwa zwei Zentimeter dick ausrollen und mit Förmchen Mutzenmandeln ausstechen oder von Hand formen
In heißem Butterschmalz ausbacken, abtropfen lassen und nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen
In Tüten packen und zum Umzug mitnehmen
Alternativ als Begleitung eines Digestives (z.B. ein edler, fassgereifter, dunkler „Rum- Agricole“ aus frischem Zuckerrohrsaft und nicht aus Melasse gebrannt) genießen.

Stand
Autor/in
Mareike Gries