SWR Web Concerts Konzert mit Teodor Currentzis im Livemitschnitt

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Alfred Schnittkes Bratschenkonzert sowie die fünfte Sinfonie von Peter Tschaikowsky standen am 14.12. auf dem Programm des Konzerts mit Teodor Currentzis und dem SWR Symphonieorchester. Solist des Abends war der aktuelle “Artist in Residence” des Orchesters, Antoine Tamestit. Sehen Sie hier das ganze Konzert aus der Stuttgarter Liederhalle im Livemitschnitt.

Programm

Alfred Schnittke
Konzert für Viola und Orchester
Peter Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

Interpreten

Antoine Tamestit, Viola
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Teodor Currentzis

Teodor Currentzis und Antoine Tamestit (Foto: SWR, SWR -)
Applaus für Teodor Currentzis und Antoine Tamestit am 14.12.2018 in der Stuttgarter Liederhalle SWR -

Alfred Schnittkes Konzert für Viola und Orchester ist eine Seelenwanderung durch Abgründe und Höhen menschlicher Gefühle. 1986 uraufgeführt, gehört zu einem Meilenstein der Bratschenliteratur. „In gewisser Weise hat es einen – vorläufig-abschließenden Charakter, denn zehn Tage nach Beendigung der Arbeit brachte mich ein Schlaganfall in eine fast ausweglose Situation, und ich konnte erst langsam in einen zweiten Lebenskreis eintreten, den ich jetzt durchschreite. Wie in einer Vorahnung des Kommenden entstand eine Musik mit hastigen Durchs-Leben-Jagen (im 2. Satz) und langsamer und trauriger Lebensüberschau an der Todesschwelle (im 3. Satz).“ Alfred Schnittke

Das Thema der Vorsehung zieht sich auch als eine Art "Idée fixe" durch die 5. Sinfonie von Peter Tschaikowsky. Gleich zu Beginn intonieren die Klarinetten das fahle Schicksalsmotiv, das in immer neuen Gestaltfindungen daran erinnert, dass die Geschicke des Individuums im Buch des Lebens und des Todes längst festgeschrieben sind. Und wenn der Komponist im Finale nicht von der Stelle kommt, was Kritiker ihm gelegentlich ankreiden, dann ist das kein Unvermögen, sondern der kongeniale Ausdruck des fatalistischen Gefangenseins, von dem diese Sinfonie erzählt.

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Kurzbio Teodor Currentzis

"Dirigent des Jahres", "Ausnahmekünstler", "revolutionärer Geist" – an Superlativen mangelt es nicht, wenn es um den 1973 in Athen geborenen Dirigenten Teodor Currentzis geht. Von der Spielzeit 2018/2019 an übernimmt er die Leitung des SWR Symphonieorchesters als Chefdirigent. Teodor Currentzis und die Musiker des SWR Symphonieorchesters blicken bereits auf eine umfangreiche gemeinsame Konzerterfahrung zurück. Er dirigierte sowohl das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg sowie das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR und hinterließ begeisternde Konzerterlebnisse. Nachdem Currentzis in St. Petersburg bei dem legendären Ilya Musin studiert hatte, übernahm er von 2004 bis 2010 die Position des Chefdirigenten am Nowosibirsker Staatlichen Akademischen Opern- und Ballett-Theater. Dort gründete er die Ensembles MusicAeterna sowie den MusicAeterna Chor, die er zu weltweiten Erfolgen führte, und die bis heute in Perm, wo er seit 2011 Musikdirektor des Opern- und Ballett-Theaters ist, beheimatet sind. Internationale Gastdirigate gehören ebenso zu seinem Dirigieralltag wie er auch künstlerischer Leiter des Internationalen Diaghilev-Festivals in Perm und Mitbegründer des Festivals Territoria in Moskau ist.

Antoine Tamestit

Dauer
Datum:
Beginn:

Einführung um 19 Uhr
Programm:
Alfred Schnittke
Konzert für Viola und Orchester
Peter Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64
Mitwirkende:
Antoine Tamestit, Viola
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Teodor Currentzis

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