Junge mit Periskop (Foto: iStock by Getty Images)

Musiktheater | Uraufführung

Kapitän Nemos Bibliothek

STAND

Oper von Johannes Kalitzke (Musik) und Julia Hochstenbach (Libretto) nach dem gleichnamigen Roman von Per Olov Enquist

Datum:
Beginn:

Einführung: 18:00, Kammermusiksaal
Ort:
Rokokotheater
Schloss Schwetzingen
68723 Schwetzingen
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Vorverkauf:
SWR Classic Service
Postfach 22 22
76492 Baden-Baden
07221 300 100
swrclassic@swrservice.de
Vorverkaufsbeginn:
Programm:
Oper von Johannes Kalitzke (Musik) und Julia Hochstenbach (Libretto) nach dem gleichnamigen Roman von Per Olov Enquist
Mitwirkende:
Johannes Kalitzke Musikalische Leitung
Christoph Werner Regie
Angela Baumgart Ausstattung
Louise Nowitzki Puppenbau
Conny Klar Videographie
Christiane Plank-Baldauf Dramaturgie
Norbert Ommer Sampler, Klangregie

Iurii Iushkevich Ich
Johanna Zimmer Johannes
Reuben Willcox Sven Hedmann, Pastor
Noa Frenkel Josefina, Alfild
Rinnat Moriah Eva-Lisa

Lars Frank, Ines Heinrich-Frank, Franziska Rattey, Nico Parisius Puppenspieler

ENSEMBLE MODERN

In einem kleinen nordschwedischen Dorf – einer Welt von Armut und bigotter Religiosität – werden 1934 zwei Jungen geboren. Sie wachsen miteinander auf, sind Freunde. Was allen auffällt: Sie sind der Mutter des jeweils anderen wie aus dem Gesicht geschnitten. Schließlich ergibt eine Untersuchung, dass sie bei der Geburt vertauscht worden sind, und ein Gericht befindet, dass die beiden "zurückgetauscht" werden müssen. Damit beginnt eine Tragödie, weil sich das "richtige" Leben als das falsche erweist und in einen Kreislauf von Gewalt und Wahnsinn mündet. Per Olov Enquist erzählt in seinem Roman Kapitän Nemos Bibliothek eine Geschichte von den Grenzerfahrungen des Erinnerns, die gleichermaßen faszinierend wie verstörend ist. Diesen Stoff hat der Komponist Johannes Kalitzke für seine siebte Oper gewählt. Julia Hochstenbach hat aus dem Roman ein Libretto erarbeitet, das vielfältige Deutungsmöglichkeiten bietet und das Kernthema der Erzählung umkreist: Wie kann ich den Verlust von Liebe, Geborgenheit und Vertrautheit aushalten, wie den Schmerz, den diese Verluste erzeugen? Der Regisseur Christoph Werner entwickelte ein szenisches Konzept, das in einem atmosphärisch dichten "Erinnerungsraum" durch das Neben- und Miteinander von Sängerdarstellern, Puppen und Puppenspielern die Vielschichtigkeit und Ambivalenz des Werkes, den permanenten Wechsel zwischen Realität und Traumwelt erfahrbar macht.

Auftragswerk der Schwetzinger SWR Festspiele in Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen

Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes

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