Alcina empfängt Roger in ihrem Schloss (Foto: akg-images)

Oper | Wiederentdeckung

L'Isola d'Alcina

STAND

Dramma giocoso per musica von Giuseppe Gazzaniga und Giovanni Bertati

Datum:
Beginn:

Einführung: 18:00 Uhr, Kammermusiksaal
Ort:
Rokokotheater
Schloss Schwetzingen
68723 Schwetzingen
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Vorverkauf:
SWR Classic Service
Postfach 22 22
76492 Baden-Baden
07221 300 100
swrclassic@swrservice.de
Vorverkaufsbeginn:
Mitwirkende:
Werner Ehrhardt Musikalische Leitung
Christoph von Bernuth Regie
Piero Vinciguerra Bühne
Mathilde Grebot Kostüme
Stephanie Twiehaus Dramaturgie

Francesca Lombardi Mazulli Alcina
Alice Madeddu Lesbia
Margherita Maria Sala Clizia
Enrico Iviglia Brunoro, ein Italiener
Kaelig Boché La Rose, ein Franzose
Florian Götz Baron von Brikbrak, ein Deutscher
William Wallace James, ein Engländer
José Antonio Lopéz Don Lopes, ein Spanier

L’ARTE DEL MONDO

Ein Franzose, ein Engländer, ein Italiener, ein Spanier und später auch ein Deutscher stranden in einsamer Gegend. Wie sich zu ihrer Verwunderung herausstellt, handelt es sich um die Insel der Alcina: jener alle Männer bezirzenden Fee, die doch eigentlich seit 800 Jahren tot sein müsste – sich ihren Gästen aber nun als alterslos und verführerisch schön präsentiert. Im Widerstreit von Vernunft und Versuchung geraten die Inselbesucher in große (Liebes-) Turbulenzen und können das Eiland erst wieder verlassen, nachdem sie Alcinas Zauber buchstäblich als "alten Zopf" entlarvt haben. Librettist Giovanni Bertati schildert in seiner reichhaltigen Parodie, wie ein alter Mythos, der sich vielfach in der Literatur und auf der (Opern-)Bühne niederschlug, von der aufgeklärten Neuzeit ad absurdum geführt wird. Dabei spielt er bis in die sprachlichen Eigenarten der einzelnen Figuren auch mit etlichen National-Klischees. Aus dieser Steilvorlage schuf Giuseppe Gazzaniga eine wahrhaft komische Oper, die 1772 in Venedig uraufgeführt wurde und bereits ein Jahr später ihren Weg ins Schwetzinger Theater fand. Wenn L’Isola d’Alcina nun – 250 Jahre später – auf dem Spielplan steht, zeigt sich, dass auch die Oper selbst kaum gealtert ist und noch immer humorvoll zeitgemäße Fragen aufwirft.

In Koproduktion mit dem Oldenburgischen Staatstheater

Zusammenarbeit mit Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik

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