Festival | Schwetzingen Leonora, ossia L'amor conjugale – Leonore oder Die eheliche Liebe

Dramma semiserio per musica

Datum:
Beginn:

Einführung: 18 Uhr, Kammermusiksaal
Ort:
Rokokotheater
Schloss
Schloss Schwetzingen
68723 Schwetzingen
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Vorverkauf:
SWR Classic Service

76492 Baden-Baden
07221-300 100
swrclassicservice@swr.de
Vorverkaufsbeginn:
Programm:
Musik von Ferdinando Paër (1771–1839)
Libretto von Giuseppe Maria Foppa (1760–1845) und Giacomo Cinti (18. Jh.) nach Jean Nicolas Bouilly "Léonore ou L’amour conjugal" (1794)

Konzertante Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Mitwirkende:
Arianna Vendittelli, Leonora
John Irvin, Florestano
Marie Lys, Marcellina
Luigi De Donato, Giachino
Renato Girolami, Rocco
Carlo Allemano, Pizarro
Jeffrey Francis, Don Fernando

Innsbrucker Festwochenorchester
Alessandro De Marchi, Musikalische Leitung

Das Pendant zum Sinfonien-Projekt der Akademie für Alte Musik. Beethoven komponierte eine Oper, "Fidelio"; in der Erstfassung hieß sie "Leonore". Ihre Handlung beruht auf einem französischen Libretto aus der Endphase des revolutionären Terreurs: Jean Nicolas Bouillys "Léonore, ou L’amour conjugal". Beethovens "Leonore" wurde am 20. November 1805 im Theater an der Wien uraufgeführt. Gut ein Jahr vorher, am 3. Oktober 1804, feierte in Dresden eine andere Oper nach derselben Vorlage Premiere: Fernando Paërs "Leonora". Die Komponisten kannten sich. Beide kamen 1792 nach Wien, der aus Parma gebürtige Paër als Kapellmeister, Beethoven als freier Künstler. Paër suchte den freundschaftlichen Kontakt "mit dem gleichaltrigen Beethoven, welcher ihn künstlerisch beeinflusste, aber auch seinerseits von Paër Anregungen empfing" (Richard Engländer) – unter ihnen möglicherweise das Leonoren-Libretto. Alessandro de Marchi führt mit seinem fabelhaften Innsbrucker Festwochen Orchester das Werk erstmals in der kritischen Neuausgabe auf.

In Zusammenarbeit mit Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und Beethovenfest Bonn

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