Kammermusik Trio Queyras, Sepec, Zimmermann

Datum:
Beginn:

Einführung: 18.30 Uhr, Jagdsaal
Ort:
Mozartsaal
Schloss
Schloss Schwetzingen
68723 Schwetzingen
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Programm:
Werke von Mozart, Beethoven und Veress

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Serenade D-Dur op. 8

Sándor Veress (1907–1992)
Streichtrio (1954)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Divertimento Es-Dur KV 563
Mitwirkende:
Daniel Sepec, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Jean-Guihen Queyras, Violoncello

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Daniel Sepec (Foto: Marco Borggreve -)
Der Geiger Daniel Sepec Marco Borggreve - Bild in Detailansicht öffnen
Die Bratschistin Tabea Zimmermann Marco Borggreve Bild in Detailansicht öffnen
Residenzkünstler 2019: Jean-Guihen Queyras Marco Borggreve - Bild in Detailansicht öffnen


Neuland suchten Komponisten oft nicht auf den Haupt-, sondern auf den Nebenwegen des Musiklebens. Das Streichquartett wurde in der klassischen Ära zur Hauptgattung der Kammermusik, es hielt diese Position bis weit in die Moderne. Das Streichtrio blieb dagegen eher im Schatten, gewann aber vielleicht gerade deswegen experimentelle Bedeutung. Ehe Ludwig van Beethoven seine ersten "gültigen" Quartette komponierte, schrieb er einige Streichtrios. Sie gewähren einen klaren Einblick in das Laboratorium seines musikalischen Denkens und Gestaltens. Sándor Veress, der einstige Schüler von Bartók und Kodály, weitete nach seiner Emigration aus Ungarn mit dem Streichtrio seine kreative Sicht auf die Chancen der Moderne – und schrieb doch ein Stück, in dem Grundcharaktere seines Schaffens beispielhaft Ausdruck finden: melancholische Nachdenklichkeit, die Milde und Härte kennt, vitales Temperament, bei dem Lebensfreude und Getriebenheit ineinander spielen. Veress komponierte Musik dicht an seiner Lebenserfahrung. Mozart setzte sich mit seinem Divertimento über alle Grenzen hinweg: Er komponierte Kammermusik von symphonischen Dimensionen.

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