Festival | Schwetzingen Artemis Quartett

Datum:
Beginn:

Ort:
Rokokotheater
Schloss
Schloss Schwetzingen
68723 Schwetzingen
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Programm:
Johannes Brahms (1833–1897)
Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18

Alban Berg (1885–1935)
Sonate für Klavier op. 1 bearb. für Streichsextett von Heime Müller

Bedřich Smetana (1824–1884)
Streichquartett Nr. 1 e-Moll "Aus meinem Leben"
Mitwirkende:
Vineta Sareika & Suyoen Kim, alternierende Violinen
Gregor Sigl, Viola
Harriet Krijgh, Violoncello

Anthea Kreston, Viola
Eckart Runge, Cello

Artemis Quartett in neuer Besetzung (Foto: Felix Broede)
Artemis Quartett in neuer Besetzung Felix Broede


Seit 1989 setzt das Artemis Quartett interpretatorische Maßstäbe – die Aufführungen und Aufnahmen aller Beethoven-Quartette stehen beispielhaft dafür. Seine Programme beweisen, wie wohl der Blick vom neueren Schaffen her dem Verständnis des Tradierten tut. Das Jubiläum 2019 verbinden die Künstler mit einem Wandel, wie sie ihn in der Geschichte immer wieder vollzogen: Mit dem Cellisten Eckart Runge zieht sich das letzte Gründungsmitglied aus dem Quartett zurück und widmet sich wie Anthea Kreston neuen Aufgaben. In Schwetzingen wird der Stab von der bisherigen an die neue Artemis-Generation weitergegeben. "Das Artemis Quartett ist", so Gregor Sigl, "die Summe aller seiner Mitglieder, auch der ehemaligen und zukünftigen." So stellten sie ihr Programm zusammen. Im ersten Teil spielen alle, die Bisherigen und die Neuen. Den zweiten Teil bestreitet die Zukunftsformation. Das B-Dur-Sextett war Brahms’ erste gültige Komposition für reines Streicherensemble, ein Werk des Aufbruchs. Die Bearbeitung von Bergs Opus 1 erinnert an Gründungsmitglied Heime Müller, aber auch an die Mentoren vom Alban-Berg-Quartett. Smetanas e-Moll-Quartett, ein Spätwerk, eröffnete in seiner konzentrierten Tonsprache zugleich Neuland im Oeuvre des Komponisten.

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