Festival | Schwetzingen Andreas Ottensamer & Wiener Virtuosen

Datum:
Beginn:

Einführung: 18.30 Uhr, Kammermusiksaal
Ort:
Rokokotheater
Schloss
Schloss Schwetzingen
68723 Schwetzingen
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Programm:
Werke von Stamitz, Mozart, Mendelssohn und von Weber

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Streichersymphonie Nr. 7 d-Moll

Carl Maria von Weber (1786–1826)
Klarinettenkonzert Nr. 1 f-Moll op. 73

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Divertimento für Streicher D-Dur KV 136

Johann Stamitz (1717–1757)
Klarinettenkonzert B-Dur
Mitwirkende:
Wiener Virtuosen
Andreas Ottensamer, Klarinette

Andreas Ottensamer (Foto: Katja Ruge -)
Klarinettist Andreas Ottensamer Katja Ruge -


Was wäre die Wiener Klassik ohne ihre Mannheimer Paten? In der kurpfälzischen Residenz wurde im 18. Jahrhundert die Orchesterkultur der Zukunft entwickelt. Hier trafen sich namhafte Virtuosen, um neben der Orchester- auch die Ensemblekunst zu pflegen. Von hier aus schwärmten sie aus in andere europäische Städte, mit Vorliebe nach Paris. In der Mannheimer Hofkapelle wurde 1758 die Klarinette als Orchester- und damit auch als potenzielles Soloinstrument eingeführt. Auch darin wirkte man als Pionier. Virtuose Senkrechtstarter wie Andreas Ottensamer, der nach kurzem Intermezzo beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin zum Soloklarinettisten der Berliner Philharmoniker berufen wurde, hätte man damals gewiss in Mannheim angetroffen. Das Programm, das Ottensamer mit den von seinem Vater gegründeten Wiener Virtuosen gibt, bedeutet auch eine Hommage an den Ort, von dem aus sich sein Instrument historisch durchsetzte: als Farbe im Orchester, als Soloinstrument mit ganz eigenem Timbre, als Inspirator für Komponisten. Carl Maria von Weber, der verwandtschaftliche Verbindungen nach Mannheim hatte, schätzte sie als sein Lieblingsinstrument.

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