Kammermusik Donderer, Kam, Tetzlaff & Dörken

Datum:
Beginn:

Einführung 18.30 Uhr, Jagdsaal
Ort:
Mozartsaal
Schloss
Schloss Schwetzingen
68723 Schwetzingen
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Vorverkauf:
SWR Classic Service

76492 Baden-Baden
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Programm:
Werke von Debussy, Webern, Messiaen, Berg und Zimmermann

Alban Berg (1885-1935)
Adagio aus dem Kammerkonzert (Fassung für Klarinette, Violine und Klavier)

Claude Debussy (1862-1918)
Sonate für Violoncello und Klavier

Bernd Alois Zimmermann (1918-1970)
Sonate für Violoncello solo

Anton Webern (1883-1945)
Drei kleine Stücke für Violoncello und Klavier op. 11

Olivier Messiaen (1908-1992)
Quatuor pour la fin du temps für Violine, Klarinette, Violoncello und Klavier
Mitwirkende:
Florian Donderer, Violine
Sharon Kam, Klarinette
Tanja Tetzlaff, Violoncello
Kiveli Dörken, Klavier

Übergangszeiten

Sind Mystiker weltfern? Weltfremd vielleicht, weil sie sich in den erlebten Zuständen nicht heimisch fühlen. Olivier Messiaen, ein Mystiker des Glaubens, der Klänge und der Visionen, schrieb sein "Quartett auf das Ende der Zeit" in Kriegsgefangenschaft. Es enthält alles, was diesen Komponisten auszeichnet: seine Spiritualität und Systematik, seinen Sinn für Farben und Zeitproportionen, seine unendliche Ruhe und seine apokalyptische Wildheit, seine rhythmisch gezügelte wie entfesselte Sprache und seine klangräumliche Suggestivkraft. Die unmittelbare Inspiration gewann Messiaen aus dem letzten Buch der Bibel, aus jenem Kapitel, an dem es heißt, dass erst mit dem Ende der Zeit eine Ära des ungefährdeten Friedens anbreche. Messiaen sucht die Fährte des Übergangs dorthin. – Der erste Programmteil nimmt mit Solo, Duo und Trio typische Strukturmerkmale, mit einer Nachtmusik des Eingedenkens (Berg), einer Reflexion über die rechte Zeit (Zimmermann) und einem letzten Werk (Debussy) die Ideenwelt Messiaens auf.

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