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Dramma giocoso per musica

Datum:
Beginn:

Ort:
Rokokotheater
Schloss
Schloss Schwetzingen
68723 Schwetzingen
Programm:
Musik von Giuseppe Gazzaniga (1743–1818)
Libretto von Giovanni Bertati (1735–1815)
nach Ludovico Ariosto

Halbszenische Erstaufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Mitwirkende:
Francesca Lombardi Mazzulli, Alcina
Hersjana Matmuja, Lesbia
Margherita Maria Sala, Clizia
Florian Götz, Baron von Brikbrak (ein Deutscher)
José Antonio Lopéz, Don Lopes (ein Spanier)
Kaëlig Boché, La Rose (ein Franzose)
Enrico Iviglia, Brunoro (ein Italiener)
William Wallace, James (ein Engländer)

Orchester l’arte del mondo
Werner Ehrhardt, Musikalische Leitung
Michael Schulz, Szenische Einrichtung

Was haben die Europäische Union von heute und die Oper der Frühklassik gemeinsam? Es ist Giuseppe Gazzanigas komische Oper L’Isola d’Alcina aus dem Jahre 1772. In dieser herrlich absurden Opera buffa, voll sprühender musikalischer Einfälle und verrückter Situationen, landen vier Schiffbrüchige aus Frankreich, Italien, Spanien und England auf einer paradiesischen Insel und verfallen der dort lebenden Zauberin Alcina. Denn jeder Mann muss sich in sie verlieben. Es scheint fast, als träfe die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit Emmanuel Macron, Giuseppe Conte, Pedro Sánchez und Boris Johnson zusammen, um diese zu ver- und zu bezaubern. Nur der deutsche Baron Brikbrak ist immun gegenüber den Avancen der Alcina. – So jedenfalls die Lesart von Michael Schulz, der die szenische Einrichtung übernommen hat. Es ist eine quicklebendige Geschichte voll komödiantischer Ideen, musikalischem Esprit, witzigen Parodien und nationalen Klischees, die mit einem lustvollen und ironischen Blick auf die Liebe spielt, um schließlich ein Loblied auf die Ideale von Einigkeit, Freundschaft und Solidarität anzustimmen.

Koproduktion mit Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, in Zusammenarbeit mit Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik, Heidelberger Akademie der Wissenschaften

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