STAND
Datum:
Beginn:

Einführung: 18:30 Uhr, Jagdsaal
Ort:
Mozartsaal
Schloss Schwetzingen
68723 Schwetzingen
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Vorverkauf:
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Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart 1756 – 1791
Streichquartett Es-Dur KV 428 "Haydn-Quartett"

Leoš Janáček 1854 – 1928
"Im Nebel", Vier Stücke für Klavier
Sonata "1.X.1905" für Klavier es-Moll
           
Antonín Dvořák 1841 – 1904
Klavierquintett A-Dur op. 81
Mitwirkende:
TETZLAFF QUARTETT
Christian Tetzlaff Violine
Elisabeth Kufferath Violine
Hanna Weinmeister Viola
Tanja Tetzlaff Violoncello

Lars Vogt Klavier

Mit anderen Künstlern zusammenzuarbeiten, gehört zu den Grundsätzen des Tetzlaff Quartetts. Das Programm mit dem Pianisten Lars Vogt beginnt als Dialog und mündet in gemeinsames Musizieren. Der erste Konzertteil bezieht die Spannung aus der Distanz von Klang und Stil. In Mozarts Es-Dur-Quartett und Janáčeks Sonate wird Erinnern auf konträre Weise gegenwärtig: als künstlerisches Anknüpfen und Herausfordern des Freundes und Kollegen Joseph Haydn bei Mozart, als ästhetische Sublimierung einer politischen Konfrontation, bei der ein freiheitlich engagierter Handwerker vom Militär getötet wurde, bei Janáček. Eine Selbstbegegnung soll Antonín Dvořák zur Komposition seines Klavierquintetts A-Dur animiert haben. Er sah ein eigenes Frühwerk durch und war höchst unzufrieden. Der Ärger verwandelte sich, wie manchmal bei ihm, in Produktivkraft. So entstand mit Opus 81 ein Meisterwerk romantischer Kammermusik, das seine Substanz aus den musikalischen Uräußerungen bezieht: dem Gesang und dem Tanz. In den Mittelsätzen bezieht sich Dvořák ausdrücklich auf volkstümliche Traditionen, mit deren Erinnern sich auch in Janáčeks Vier Klavierstücken aus dem Jahre 1912 die "Nebel" der Selbstversenkung lichten.

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