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Dramma in musica von José M. Sánchez-Verdú (Musik) und Gerhard Falkner (Text). Live-Videomitschnitt aus dem Rokokotheater des Schwetzinger Schlosses vom 29. April 2018.

Jonathan de la Paz Zaens (Butes), Alin Deleanu (Orpheus), Brett Carter (Odysseus), Martin Busen (Jason), Maren Schwier (Aphrodite), SWR Symphonieorchester, Chor des Staatstheater Mainz, SWR Experimentalstudio, Joachim Haas (Klangregie), Sven Kestel (Klangregie), Constantin Popp (Klangregie), José María Sánchez-Verdú (Musikalische Leitung), Mirella Weingarten (Regie), (Etienne Pluss, Bühnenbild & Kostüme), Ulrich Schneiderv (Licht), Ina Karr (Dramaturgie) | Für Sánchez-Verdú sind die Antike und die Geschichte des Mittelmeers als zeitlicher und geographischer Raum immer wieder Referenzpunkte seines Komponierens: Mare nostrum, das Mittelmeer – ein ambivalenter Ort, einerseits Raum der Suche, des Aufbruchs zu neuen Ufern, andererseits bis in die Gegenwart ebenso Sinnbild für Katastrophen, Kriege und Tod. Wie häufig in seinen Werken bezieht Sánchez-Verdú den Raum kompositorisch ein. Ihm geht es darum, die Bewegung des Reisens, des Meeres in seiner Beweglichkeit in poetischer Verdichtung aufzunehmen. Wesentlicher Bestandteil des musikalischen und szenischen Konzepts ist die Live-Elektronik, die den Raum klanglich erweitern und die Hörer als auditive Schiffsreisende in Bewegung halten wird.

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