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Aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus wurde dieses Konzert abgesagt. Mehr Informationen finden Sie hier. Wir bitten um Verständnis.

Datum:
Beginn:

Ort:
Großes Haus
Staatstheater
Gutenbergplatz 7
55116 Mainz
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Vorverkauf:
Staatstheater Mainz
Gutenbergplatz 7
55116 Mainz
06131-2 85 12 22
kasse@staatstheater-mainz.de
Programm:
Luigi Nono
"Al gran sole carico d'amore". Oper
Mitwirkende:
Elisabeth Stöppler, Inszenierung
Hermann Feuchter, Bühne
Nicole von Grävenitz, Kostüme
Ulrich Schneider, Licht
Ina Karr, Dramaturgie
Choreinstudierung Coro Grande: Sebastian Hernandez-Laverny
Choreinstudierung Coro Piccolo: Léo Warynski
Marie-Christine Haase, Soprano 1
Alexandra Samouilidou, Soprano 2
Maren Schwier, Soprano 3
Linda Sommerhage, Soprano 4
Sanja Anastasia, Alto/Madre
Alexander Spemann, Tenore 1
Johannes Mayer, Tenore 2
Brett Carter, Baritono/Pavel
Peter Felix Bauer, Basso 1
Florian Küppers, Basso 2
Coro Grande: Chor des Staatstheater Mainz
Coro Piccolo: Les Métaboles, Paris
Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Dirigent: Hermann Bäumer
SWR Experimentalstudio
Klangregie: Michael Acker, Joachim Haas

Mann sitzt vor Elektronik bei Proben zu Konzert (Foto: SWR, SWR - Foto-Grill, Donaueschingen)
Luigi Nono, 1982 bei den Donaueschinger Musiktagen SWR - Foto-Grill, Donaueschingen

Ja, es stimmt, aber all die Erfahrungen, an die Du erinnert hast und die 'Al gran sole carico d’amore' zum Leben gebracht haben, bilden eine Rhapsodie meiner Verliebtheiten. Ich hatte mich von mal zu mal im wahrsten Sinne des Wortes verliebt in die grose Tradition des russischen Theaters bis hin zum Taganka, in die Möglichkeit, den Klang wandern zu lassen, in die Möglichkeit, durch das elektronische Medium dem Klang andere Grenzen zu öffnen, auch in die großen Themen der Freiheit und der Unterdrückung. Diese Leidenschaften beeinflussten dieses Werk. Danach empfand ich das Bedürfnis nach einer anderen Verliebtheit. Alle, die damals versuchten, mich in eine Phase der Intimität und des sich In-sich-Zurückweichens festzuschreiben, waren ziemlich taub und schematisch. 'Al gran sole' scheint mit [sic!] heute noch, mit der Komplexität seiner Themen, wie eine Welle, die riesengroß, fast wie ein Seebeben geworden war.
(Luigi Nono im Gespräch mit Enzo Restagno)

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