100 Jahre Donaueschinger Musiktage | Konzert [15b]

Omnibus Ensemble

STAND

Um 14 Uhr im Livestream auf SWRClassic.de (Konzert 15a)

Datum:
Beginn:

Ort:
Strawinsky Saal
Donauhallen
An der Donauhalle 2
78166 Donaueschingen
Normalpreis:
18,00 Euro
Ermäßigt:
9,00 Euro
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Vorverkauf:
Little Ticket Shop
Hansaring 94
50670 Köln
+49 (0) 221 91409830
info@littleticket.shop
Programm:
Hasan Hujairi
Retreat Strategies für Ensemble (DE)
Piyawat Louilarpprasert
Ohm-Na-Mo (โอม นะโม) für Ensemble (DE)
Qin Yi
Silk für Ensemble (DE)
Onur Dülger
Baiterek-Kut für Ensemble (DE)
Mitwirkende:
Omnibus Ensemble:
Matthijs Koene, Panflöten
Sukhrob Nazimov, Oboe
Ravshan Tukhtamishev, Chang
Jakhongir Shukur, Sato
Alibek Kabdurkhmanov, Perkussion
Sanjar Nafikov, Tasteninstrumente, Klangregie
Lemara Ablyatifova, Violine
Alirna Korieva, Violine
Olga Kolyujina, Viola
Jamshid Ubaydullaev, Violoncello
Leitung: Artyom Kim

Das Omnibus Ensemble aus Tashkent ist weltweit aktiv und mit usbekischen und europäischen Instrumenten das neue Musik Labor Zentralasiens. Neue Kompositionen werden nicht einfach geschrieben, sondern im engen Dialog über Monate gemeinsam mit den Komponist*innen entwickelt. Auch wenn dieser Prozess diesmal pandemiebedingt in den digitalen Raum verlegt werden musste, ist er von einer engen Zusammenarbeit mit den Musiker*innen geprägt. Für Onur Dülger war diese Erfahrung ungewohnt, auch was die Dauer der Entstehung angeht. Und doch schreibt er: "Sie brachte eine so organische und reiche Qualität mit sich, wie ich sie mir ohne die Erfahrung mit dem Omnibus Ensemble nicht vorstellen konnte." Auch Piyawat Louilarpprasert ermöglichte der kollaborative Prozess, in seinem Stück Ohm-Na-Mo (โอม นะโม) vielfältige Einflüsse zu verbinden: von buddhistischen Ritualen über usbekische Klänge zu thailändischen Kompositionsmethoden. Hasan Hujairi wiederum hat grafische Notationen geschrieben, die den Musiker*innen große Freiheiten geben. In dem Konzert werden die Kompositionen nicht hintereinander gespielt, sondern vom Ensemble zu einer Komposition versetzt, in der auch theatrale Elemente eine wichtige Rolle spielen.

The Omnibus Ensemble from Tashkent is active worldwide and, with Uzbek and European instruments, is the new music laboratory of Central Asia. New compositions are not simply written, but developed in close dialogue over months together with the composers. Even though this time this process had to be moved to the digital space due to the pandemic, it is characterised by close cooperation with the musicians. For Onur Dülger, this experience was unusual, also with regard to the duration of the creation. And yet he writes: "It brought with it such an organic and rich quality that I couldn't have imagined without the experience with the Omnibus Ensemble." The collaborative process also allowed Piyawat Louilarpprasert to combine multiple influences in his piece Ohm-Na-Mo (โอม นะโม): from Buddhist rituals to Uzbek sounds to Thai compositional methods. Hasan Hujairi, on the other hand, has written graphic notations that give the musicians great freedom. In the concert, the compositions are not played one after the other, but are staggered by the ensemble to form a composition in which theatrical elements also play an important role.

Musikgespräch Koordinatorin Katja Heldt und das Projekt „Donaueschingen Global“

„Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, für mehr Diversität im Programm zu sorgen“, sagt Katja Heldt. Sie ist Koordinatorin des Projekts „Donaueschingen Global“. Die Tradition des Festivals „Donaueschinger Musiktage“ soll hier mit Innovation verbunden werden. Gegenüber SWR2 erzählt Katja Heldt, um was für Musik es beim Projekt geht und wie der globale Ansatz aussieht.  mehr...

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