STAND
Datum:
Beginn:

Ort:
Donauhallen, Bártok Saal

Sarah Nemtsov
Hoqueti
für 6 Solo-Stimmen mit Zusatzinstrumenten zu Traum-Texten von Walter Benjamin, Theodor W. Adorno und Bert Brecht (2011) Uraufführung
Kompositionsauftrag des SWR

Jennifer Walshe
WATCHED OVER LOVINGLY BY SILENT MACHINES
für 5 Stimmen und DVD (2011) Uraufführung
Kompositionsauftrag des SWR

Clara Maïda
X/Y
für 7 verstärkte Stimmen mit Resonatoren und perkussiven Zusatzinstrumenten (2011) Uraufführung
Kompositionsauftrag des SWR, gefördert durch die Gäste der Hochzeit Fischer/Pöllmann

Iris ter Schiphorst
Studien zu Figuren / Serie A
für sieben verstärkte Stimmen und Sampler (2009/2011) Uraufführung
Kompositionsauftrag des SWR

Neue Vocalsolisten Stuttgart
Sarah Maria Sun, Sopran
Susanne Leitz-Lorey, Sopran
Truike van der Poel, Mezzosopran
Daniel Gloger, Countertenor
Martin Nagy, Tenor
Guillermo Anzorena, Bariton
Andreas Fischer, Bass
Digital masters

Bilder vom Vokalkonzert

Zwei Sängerinnen und zwei Sänger stehen hinter Notenständern und Mikrofonen auf der Bühne (Foto: SWR, Donaueschinger Musiktage - Astrid Karger)
Jennifer Walshes „Watches over lovingly by silent machines“ mit den Neuen Vocalsolisten Stuttgart. Donaueschinger Musiktage - Astrid Karger Bild in Detailansicht öffnen
Die Neuen Vocalsolisten mit Jennifer Walshe (3. von links). Donaueschinger Musiktage - Astrid Karger Bild in Detailansicht öffnen
Clara Maidas „X/Y“ mit den Neuen Vocalsolisten Stuttgart. Donaueschinger Musiktage - Astrid Karger Bild in Detailansicht öffnen
Iris ter Schiphorst (2. Von links) mit den Neuen Vocalsolisten Stuttgart Donaueschinger Musiktage - Astrid Karger Bild in Detailansicht öffnen

Neue Vocalsolisten Stuttgart – ein Name, ein Begriff! Gilt es Programme dieses Ensembles anzukündigen, muss im Grunde nicht viel mehr gesagt werden, um das ausgeprägte Profil, die starken Persönlichkeiten dieses Ensembles, deren Stimmgewalt vom höchsten Koloratursopran über den Countertenor bis hin zum schwärzesten Bass zu umschreiben. Manch ein(e) Komponist(in) musste im Sog dieses einzigartigen Vokalkorpus um ihre Identität fürchten, andere erhielten durch diese Vokalakrobaten überhaupt erst die nötige Strahlkraft. Die vier Komponistinnen des Programms aus Deutschland, Frankreich und Irland stellen sich gegen diesen Sog und lassen sich zugleich darauf ein, suchen in ihren neuen Stücken die Balance zwischen kompositorischer Eigenständigkeit und interpretatorischer Offenheit. „Musikhunde“ aus Kafkas „Forschungen eines Hundes“ (Iris ter Schiphorst) spielen dabei ebenso eine Rolle wie Traumerzählungen von Benjamin, Brecht oder Adorno (Sarah Nemtsov) oder die Liebe in all ihren psychologischen und psychoanalytischen Aspekten (Clara Maïda).

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