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geboren 1958, studierte Orgel, Komposition und Elektroakustik in Graz, Wien und Stockholm. Es folgten Studienaufenthalte als Stipendiat in Rom 1988 und in Berlin in den Jahren 1995/96. 1991 gründete Mitterer das Label Olongapo. Mitterer gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen österreichischen Komponisten und Pioniere auf dem Gebiet der Elektroakustischen Musik. Heute arbeitet er häufig mit anderen Künstlern zusammen, oft mit internationalen Improvisations- und Jazzmusikern. Er konzertierte als Organist, komponierte für verschiedene Festivals der neuen Musik und trat mit freien Improvisationsprojekten bei internationalen Jazzfestivals auf. Mitterer, der an der Universität für Musik in Wien lehrte, erhielt zahlreiche Förderungen und Preise, darunter das österreichische Staatsstipendium und Stipendien des DAAD Berlin, Preise der deutschen Schallplattenkritik und den Prix Ars Electronica Linz. In der jüngsten Zeit ist er auch als Komponist von Musiktheater hervorgetreten, das gleichfalls Live-Elektronik integriert. Als Komponist und Improvisator gilt er als eine der seltenen Doppelbegabungen.

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