Jörg Widmann

Jörg Widmann gehört zu den aufregendsten und vielseitigsten Künstlern seiner Generation. Solistische Auftritte führen ihn in dieser Saison zu Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, dem Tonhalle Orchester Zürich, SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg und dem National Symphony Orchestra Taiwan. Zu Beginn der Spielzeit wird Antoine Tamestit mit dem Orchestre de Paris unter Paavo Järvi Widmanns neues Bratschenkonzert in der neuen Philharmonie in Paris zur Uraufführung bringen, unter Daniel Harding wird das Werk mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks seine jeweiligen Erstaufführungen erfahren. Unter Michael Tilson Thomas wird Yefim Bronfman mit dem San Francisco Symphony Orchestra die amerikanische Erstaufführung des Klavierkonzerts Trauermarsch spielen. Ausgebildet von Gerhard Starke in München und Charles Neidich an der Juilliard School New York ist Jörg Widmann regelmäßig zu Gast bei bedeutenden internationalen Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, Orchestre National de France, National Symphony Orchestra Washington, Orchestre symphonique de Montréal und Toronto Symphony Orchestra und konzertiert mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Valery Gergiev, Kent Nagano, Sylvain Cambreling, Christoph Eschenbach und Christoph von Dohnányi. Mehrere Klarinettenkonzerte sind ihm gewidmet und durch ihn uraufgeführt worden, unter anderem die Musik für Klarinette und Orchester von Wolfgang Rihm (1999) und Cantus von Aribert Reimann (2006). Jörg Widmann ist Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin und ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, der Freien Akademie der Künste Hamburg (2007) und der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste (2007).

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