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Kaum Umsätze, keine ausgezahlten Corona-Hilfen, die Betriebe am Limit, so die Bilanz des Hotel- und Gaststättenverbandes Baden-Württemberg.

Der DEHOGA Baden-Württemberg kritisiert zur Halbzeit des November-Lockdowns, dass die versprochenen Corona-Hilfen für November noch nicht ausgezahlt sind. Bei allem Verständnis für die Maßnahmen zum Infektionsschutz fordert der Verband eine angemessene Unterstützung für die Betriebe. Denn die seien wirtschaftlich ausgezehrt.

Heftige Umsatzeinbrüche bei den Hotels und Gaststätten

Bis September hatten die Hotels und Gaststätten mehr als 30 Prozent Umsatzeinbußen. Selbst in den starken Sommermonaten sei keine Normalität eingekehrt, selbst da 20 Prozent Minus für die Branche.

Zwei Frauen laufen an einem Aufsteller vorbei, auf dem steht: "Liebe Gäster (Gäste)! Am 01.11.2020 machen wir wieder auf! Alles Essen zum Mitnehmen und Liefern. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Gaststätten dürfen seit Anfang November nun noch Essen liefern oder zum Abholen anbieten. Viele Betriebe sorgen sich um ihre Existenz. picture alliance/Felix Kästle/dpa

Aktuell haben die Betriebe zum Teil geschlossen, zum Teil bieten sie Lieferservice an, Gaststätten können so 10 Prozent des Normalumsatzes erwirtschaften. In Hotels gebe es durch Geschäftsreisen geringe Einnahmen, 5-15 Prozent der Betten seien belegt.

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