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Vor genau einem Jahr wurde zum ersten Mal bekannt, dass im chinesischen Wuhan ein mysteriöses Virus aufgetreten ist. Wie geht das Leben dort inzwischen weiter? SWR-Korrespondent Steffen Wurzel berichtet.

Vor einem Jahr wurden im zentralchinesischen Wuhan die ersten Covid-19-Fälle bekannt. In den ersten Wochen versuchten die Behörden, den Ausbruch des neuartigen Coronavirus zu vertuschen. Die Bevölkerung wurde bis Ende Januar weitgehend im Unklaren gelassen. Danach reagierten die Behörden mit einem massiven Lockdown.

Inzwischen ist von der Corona-Pandemie in Wuhan nur noch wenig zu sehen - zumindest nicht auf den ersten Blick:

Viele Chinesen glauben: Coronavirus kam per Tiefkühlprodukte ins Land

Die staatlich chinesische Propaganda leugnet weiterhin, dass das Coronavirus aus Wuhan oder aus China stammen soll. Eine These ist, das Virus sei durch Tiefkühlprodukte in das Land gekommen. In China fällt diese Behauptung bei den Menschen offenbar auf fruchtbaren Boden. Und auch die These, Angehörige des US-Militärs hätten das Virus eingeschleppt, ist weit verbreitet:

Chinesische Regierung will nicht, dass sich Menschen kritisch äußern

Der Umgang der chinesischen Regierung mit dem Thema Corona bleibt weiter restriktiv. So werden Menschen, die sich kritisch über die Corona-Krise äußern wollen, teilweise von den Behörden bedroht. Interviews mit deutschen Journalisten werden oftmals verboten, berichtet China-Korrespondent Steffen Wurzel:

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