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Windows 10 - Frist abgelaufen Software-Download in letzter Minute

Das Upgrade auf Windows 10 war bis 29. Juli kostenlos. Viele Nutzer waren unsicher, ob sich das überhaupt lohnt. SWR-Computerexperte Andreas Reinhardt hatte einen einfachen Rat.

Startanzeige von Windows 8 auf einer Großleinwand

Windows 10 von Microsoft ist vielen nicht geheuer.

Ich würde mir das kostenlose Upgrade auf Windows 10 nicht entgehen lassen. Für Microsoft ist Windows 10 die Zukunft. Das System ist sicher und wird laufend weiterentwickelt. Man hat also immer das beste und aktuellste Windows auf dem Rechner.

Die Hersteller von Programmen und Geräten werden künftig stärker auf  Windows 10 setzen und das dann unterstützen. Viele Nutzer haben vielleicht Vorbehalte, weil Windows 10 im Hintergrund Daten sammelt und an Microsoft überträgt. Das lässt sich zwar abstellen, ist aber vielen nicht geheuer.

Fingerabdruck des Rechners wird hinterlegt

Trotzdem würde ich das Upgrade machen. Man muss es nicht unbedingt sofort nutzen. Notfalls kann man anschließend direkt zum alten System zurückkehren. Das geht mit zwei Mausklicks in der Systemsteuerung.

Bei dem Upgrade wird bei Microsoft eine Art Fingerabdruck des Rechners hinterlegt. Wenn man in einem halben Jahr doch zu Windows 10 will, dann ist es immer noch kostenlos, weil Microsoft den Rechner wiedererkennt. Ansonsten muss man dafür zahlen.

Komplettes Backup ist empfehlenswert

Die unverbindliche Preisempfehlung für die Heim-Variante von Windows 10 gibt Microsoft mit 139 Euro an. Oft gibt es das schon günstiger, es kostet aber trotzdem Geld.

Ein bisschen Zeit sollte man für das Upgrade einplanen: Zuerst ein komplettes Backup zu machen ist kein Fehler. Das dauert gerne eine Stunde und mehr. Das Upgrade herunterzuladen und laufen zu lassen dauert dann nochmal. Aber dann nervt auch nicht mehr das Fenster, das zum Upgrade auffordert.

Autor: Andreas Reinhardt, SWR-Wirtschaftsredaktion. Onlineredaktion: Christine Veenstra