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Extreme Naturereignisse werden immer mehr Menschen zur Migration zwingen – so die düstere Prognose des Weltrisikoberichts 2020.

Die Forscher warnen: Massive Überschwemmungen oder Stürme werden in den nächsten Jahren immer mehr Menschen zwingen, ihre Heimat zu verlassen - entweder, weil die Menschen direkt bedroht sind, oder weil ihre Lebensgrundlagen zerstört werden.

Migration kann Klimaveränderung beschleunigen

Umgekehrt können massive Migrationsbewegungen Klimaveränderung beschleunigen, zum Beispiel wenn Menschen aufgrund von Armut in die Städte ziehen. Wachsende Großstädte bringen unter anderem steigende Temperaturen mit sich. Aber auch Krieg und Gewalt sowie die zunehmende Schere zwischen Arm und Reich führten zur Flucht.

Als Maßnahmen werden sowohl entschiedene Maßnahmen zum Klimaschutz gefordert als auch konsequente Hilfen für die Menschen, die fliehen müssen.

Ozeanien, Südostasien, Mittelamerika und Teile Afrikas besonders betroffen

Der Bericht errechnet zudem, wie hoch das Katastrophenrisiko der verschiedenen Regionen gegenüber extremen Naturereignissen ist: Demnach sind durch Klimaveränderungen vor allem Ozeanien, Südostasien, Mittelamerika sowie West- und Zentralafrika gefährdet.

Der Bericht wird jährlich vom Bündnis "Entwicklung Hilft", in dem verschiedene Hilfsorganisationen aktiv sind, und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum erstellt.

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