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UN-Generalsekretär António Guterres hat eine umfassende Gleichstellung von Frauen gefordert. "Das 21. Jahrhundert muss das Jahrhundert der Gleichstellung von Frauen sein", so Guterres.

Guterres beklagt in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" die mangelnde Gleichstellung von Frauen in Politik und Wirtschaft. Er bezeichnet das als überwältigende Ungerechtigkeit und größte Herausforderung für die Menschenrechte.

Konkret geht es ihm etwa darum, dass es weniger Frauen als Männer in technischen Berufen oder an Universitäten gibt. Außerdem käme weltweit nur eine Frau auf drei männliche Abgeordnete in den Parlamenten.

Welche mächtigen Frauen es in der deutschen Politik gibt und wie sie sich gegen ihre männlichen Konkurrenten versuchen durchzusetzen, beschreibt SWR Hauptstadtkorrespondentin Evi Seibert.

Ruanda, Bolivien und Kuba vorn

In der Studie der Interparlamentarischen Union IPU heißt es, dass vor einem Vierteljahrhundert Staaten wie Schweden, Norwegen und Dänemark die Liste der Länder mit dem höchsten Anteil von Parlamentarierinnen anführten. Heute stehen Ruanda, Kuba und Bolivien an der Spitze. In den dortigen Parlamenten liegt der Frauenanteil zwischen 53 und 61 Prozent.

Auf Platz vier landeten mit der gleichen Anzahl von weiblichen und männlichen Abgeordneten im Parlament die Vereinigten Arabischen Emirate. Deutschland erreicht mit über 31 Prozent im weltweiten Vergleich einen überdurchschnittlichen Wert, landet aber dennoch lediglich auf Platz 48.

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