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Weißmacher-Zahncremes im Test Gegen den Zahn der Zeit

Blendend weiße Zähne - wer wünscht sie sich nicht? Weißmacher sollen dabei helfen. Die Stiftung Warentest hat 20 Cremes geprüft - mit einem überraschenden Ergebnis.

Weißmacher-Zahncremes funktionieren wirklich. Das hat das Verbrauchermagazin herausgefunden. Die allermeisten Cremes entfernen Verfärbungen besser als herkömmliche Zahnpasta. Allerdings kosten sie auch ein bisschen mehr.

20 Zahncremes hat die Stiftung Warentest geprüft. Dreimal gab es "sehr gut", 17 mal "gut"

Wunder können sie jedoch nicht bewirken: Auch mit der besten Creme werden die die Zähne des Anwenders nicht weißer, als sie von Natur aus sind. Wer richtig strahlend weiße Beißer haben will, während der Naturton eher ins Gelbliche geht, der muss schon heftigere Maßnahmen ergreifen wie professionelles Bleaching (Bleichmittel) beim Zahnarzt.

Keine Schleifmittel mehr

Eine gute Nachricht ist, dass die Weißmacher nicht mehr den Zahnschmelz angreifen. Früher enthielten diese Zahncremes noch regelrechte Schleifmittel - harte, kleine Putzkörper für extremen Abrieb. Heute arbeiten die Weißmacher-Zahnpasten mit chemischen Zutaten. Dadurch können sie die Proteine der Zahnverfärbung lösen und sogar eine Neubildung für eine gewisse Zeit verhindern.

Außerdem kann der Kunde heute zwischen Zahncremes mit hohem, mittlerem und niedrigem Abrieb wählen. Selbst mit einer Zahnpasta mit wenig Abrieb können Zahnverfärbungen von Tee, Tabak oder Wein schon wirkungsvoll entfernt werden.

Das funktioniert selbst für Menschen, die empfindliche Zahnhälse haben. Ob man den Zähnen zu viel zumutet, ist übrigens eher eine Frage der Putztechnik als der Creme: lieber gründlich putzen und sich mehr Zeit lassen, als grob schrubben.

Bemerkenswert: Zwei Zahncremes, die speziell als Weißmacher verkauft werden, entfernten die Verfärbungen weniger gut als die herkömmlichen Produkte der Firma! Das war bei der "Lidl Dentalux Complex 5 Seidenweiss plus" und bei der "Rossmann Perlodent med Brillantweiss" der Fall. Die 25 Cent Aufpreis je Tube kann man sich da getrost sparen.

Online-Redaktion: Peter Mühlfeit