Kommunalwahl A bis Z O wie Ortschaftsrat

Der Gemeinderat von Gomaringen (Baden-Württemberg) berät sich im Rathaus. (Foto: dpa Bildfunk, Jonas Schöll)
Jonas Schöll

In Gemeinden, in denen die einzelnen Ortschaften weit auseinander liegen, können Ortschaftsräte gebildet werden, um mehr Bürgernähe herzustellen.

Er ist damit das Äquivalent für den Gemeinderat in Gemeinden mit mehreren Ortsteilen.

Ortschaftsräte vertreten die Belange der einzelnen Ortschaften in der Gemeinde und beraten die örtliche Verwaltung. Der Ortschaftsrat hat ein Vorschlagsrecht, die Mitglieder können hier also auf Themen verweisen und Vorschläge einbringen, die mit großer Wahrscheinlichkeit auch im Gemeinderat angenommen werden.

Die Mitglieder eines Ortschaftsrates werden in einer Direktwahl von den Bürgern gewählt- und zwar gleichzeitig mit den Gemeinde- und Kreisräten. Wie viele Ratsmitglieder es gibt, berechnet sich nach der Einwohnerzahl. Der Vorsitzende des Ortschaftsrats ist der Ortsvorsteher.

In Baden-Württemberg können Ortschaftsräte ihr eigenes Budget bekommen. Sie werden, genau wie die Gemeinderäte, auf fünf Jahre gewählt.

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